Ara Project Costa Rica

Jeder der sich für eine Reise nach Costa Rica entscheidet, kommt auch in der Hoffnung, dort einiges an Tieren beobachten zu können. Das Hotel Costa Rica bietet diesbezüglich schon die besten Voraussetzungen. Im Hotelgarten leben eine Menge an Nasenbären, Waschbären, Eichhörnchen, Leguane und Brüllaffen, die tagtäglich ungestört durch den Hotelgarten hüpfen. Vogelfreunde werden sich auch an unterschiedlichen Vogelarten erfreuen.

Farbenfrohe Aras 

Für alle, denen das noch nicht genug ist haben wir noch einen heißen Geheimtipp parat: The Ara Project bei Punta Islita. Der kleine Küstenort liegt weiter südlich auf der Nicoya Halbinsel, etwa 30km von unserem Hotel entfernt und ist problemlos mit dem Auto zu erreichen. Das Naturschutzprojekt bietet Touren an, bei denen man sowohl die farbenprächtigen ausgewachsenen Aras als auch deren Nachkommen beobachten kann. Zudem lernt man einiges über die Tiere selbst und über die Arbeit, die hinter dem ganzen Projekt steckt. Die Eintrittspreise sind erschwinglich und das Geld kommt einem tollen Zweck zu Gute.

Um was geht es bei dem Projekt?

Bei The Ara Project werden Papageien aus ganz Costa Rica aufgezüchtet und später in die freie Wildnis entlassen. Die Tiere stammen von Spenden, ehemaligen Haustieren oder beschlagnahmten Vögeln, die sich teilweise auch in schlechtem Zustand befinden und wieder aufgepäppelt und rehabilitiert werden müssen. Das Projekt bietet Menschen aus aller Welt in Form von Freiwilligen Arbeit die Möglichkeit, sich an der Aufzucht und Pflege der Aras zu beteiligen. Da das ganze Team sehr um das Wohlbefinden der Tiere bemüht ist, werden den Papageien die besten Voraussetzungen geboten damit möglichst viele Nachkommen gezeugt werden können. Das passende Futter für gute Ernährung und regelmäßige Flüge für ausreichende Bewegungsfreiheit spielen dabei eine besonders wichtige Rolle.

Viel Pflege 

Alle neu aufgenommen Papageie gehen vorerst 30 Tage in Quarantäne, wo sie einen Gesundheitscheck erhalten. Erst dann werden sie zu ihrem Freilassungsort gebracht, an dem sie anfangs noch mindestens 2 Monate gehalten werden um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Das Ziel ist es, dass sie dabei lernen wie man sich selbst ernährt und wie man Nahrungsmittel identifiziert. Neben der natürlichen Nahrung wird jedoch so lange wie notwendig auch zusätzliches Futter nur Verfügung gestellt.

Wie kam es zu dem Projekt?

Ursprünglich wurde das Naturschutzprojekt für Papageie von Margot und Richard Frisius in Alajuela gegründet, mit der Absicht etwas gegen den dramatischen Artenrückgang der Aras zu unternehmen. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt von Alajuela nach Punta Islita an die Pazifikküste verlegt. Ein weiterer Standpunkt befindet sich in Manzanillo an der Karibikküste Costa Ricas. Nach dem Tod der Gründer wurde das Projekt von Familie Beruite, ehemaligen Freunden der Frisius und somit Menschen, die ebenfalls mit den Vögeln in Verbindung standen weitergeführt. Heute gibt es in Costa Rica hauptsächlich noch zwei Arten an Aras: Der Scarlet Macaw, der auf der Pazifikseite des Landes zu finden ist und der Great Green Macaw, der an der Karibikküste vertreten ist. Durch das Projekt werden regelmäßig Nachkommen dieser beiden Arten gezüchtet sodass wir weiterhin das Vergnügen haben diese wunderschönen Tiere in freier Natur beobachten zu können. Deshalb raten wir jedem der in der Umgebung unterwegs ist, dem Ara Project einen Besuch abzustatten. Es wird sich lohnen!

Allen Pferdefreunden können wir eine Reittour mit dem Horsejungle in Samara empfehlen.

In Cost Rica sind es die Aras, in der Arktis sind die Eisbären bedroht.

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