Was ist wirklich in unserem Essen?

  • Posted on: 17 October 2017
  • By: Lenka
ungespritze Limone

Die Lebensmittelindustrie lebt ganz gut von unserem Unwissen über die Zutaten in ihrer industriell verarbeiteten Nahrung. Aber ihre Produkte sind vollgefüllt mit Chemikalien und Zusätzen, welche zu schweren und langfristigen Schäden führen können. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Transfettsäuren

Als erstes betrachten wir die Transfettsäuren. Bei der fabrikalen Herstellung kommt es oft dazu, dass die Pflanzenöle nicht richtig aushärten. Das passiert besonders oft bei verarbeiteter MargariFrisches Obstne und hoch erhitzten Pflanzenölen. Ganz eklig wird es bei Pommes Frites, Chips und Keksen deren Verzehr sogar zu Herzerkrankungen und einem hohen Cholesterinspiegel führen. Früher gab es große Kampagnen der Margarine Industrie welche uns einreden wollten wie gesund Becel Margarine sei, viele schwenkten daraufhin bei ihrer Ernährung von Butter auf Margarine um. Heute weiß man jedoch, dass natürlich hergestellte Butter  viel gesünder ist.

Geschmacksverstärker

Weiter geht es mit den künstlichen Geschmacksstoffen. Es muss ja einen Grund dafür geben, warum das Lebensmittel es nötig hat, mit künstlichen Aromastoffen aufgepeppt zu werden: Das Produkt ist geschmacklos. Deswegen muss das minderwertige Lebensmittel in ein naturidentisches  Essen verwandelt werden, mit Natur hat das ganze jedoch nichts zu tun, denn ein gesundes Naturprodukt braucht keine Verbesserung! Das gleiche gilt auch bei Geschmacksverstärkern, welche sogar Allergien und Migräne auslösen können. Außerdem fallen auch die künstlichen Farbstoffe unter diese Kategorie. Ein gutes Beispiel ist das Pflanzenöl, welches nach einem langwierigem Verarbeitungsprozess eine blaue Farbe erhalten hat. Natürlich würde das niemand kaufen, weshalb man das Produkt einfach mit künstlicher gelber Farbe ‚aufhübscht‘.

Süßstoffe

Eine weitere Zumutung für unseren Körper sind künstliche Süßstoffe. Diese krebserregenden Stoffe werden übrigens auch in der Schweinemast verwendet. Darauf sollte besser verzichtet werden und außerdem ist der als notwendig empfundene Süßgeschmack eine reine Sache der Gewohnheit. Und jemand der die Finger gar nicht von den Süßen Sachen lassen kann, so wie ich zum Beispiel, dem rate ich zu frischem Obst. Hier in Costa Rica ist das Angebot besonders fein und die zuckersüßen Bananen gibt es sogar gratis vom Baum hier im Hotel Costa Rica, Samara, Paraiso del Cocodrilo.

Antibiotikumglückliche Schafe

Ein weiteres Gift, welches viele von uns essen ist das Antibiotikum. Der Umstieg auf homöopathische und natürliche Heilmittel statt Antibiotikum ist  weit verbreitet. Warum essen wir Dinge, die voller Stoffe sind, welche wir eigentlich vermeiden wollen? Konventionelle Massentierhaltung und lebensunwürdige Bedingungen führen zu kranken Schlachttieren. Als wäre dies nicht schon traurig und schlimm genug, wird den Tieren dann auch noch Antibiotikum verabreicht, damit sie ‚kerngesund‘ geschlachtet werden können. Und um noch eins drauf zu setzen: Das ganze kann auch zu unheilbaren Krankheiten führen, da sich Bakterienstämme bilden, gegen die keine Antibiotika mehr wirken. Deswegen - sowohl dem Tier als auch sich selbst zur Liebe - entweder komplett auf Fleisch verzichten oder das glückliche Rind, Huhn oder Schwein aus artgerechter und biologischer Haltung kaufen.

Konservierungsstoffe

Wussten Sie eigentlich, dass es viele traditionelle Methoden gibt um Lebensmittel haltbar zu machen? Nein? Dann hier ein paar Beispiele: räuchern, trocknen, einkochen, zuckern, salzen, vakuumieren, in Essig einlegen etc. Deswegen gibt es keinerlei Gründe die dafür sprechen, Nahrung mit künstlichen Konservierungsstoffen zu behandeln. Viel mehr deutet die Behandlung mit den konservierenden Stoffen darauf hin, dass unsaubere Produktionsmethoden kaschiert werden und Lebensmittel länger haltbar gemacht werden, als es ihnen gut tut.

Pestizide

Abschließend betrachten wir noch die Pestizide und Fungizide. Pestizide werden in Massen über die Felder gesprüht, um einen Schädlingsbefall der Pflanzen zu vermeiden. Diese Stoffe gelangen außerdem noch in die Grundwässer und dort werden sich durch die Wurzeln der Pflanzen aufgenommen. Daraus folgt, dass auch das Schälen der Gurke nichts bringt. Die Fungizide, auch Anti-Pilz-Mittel genannt, werden auf vielen Obstsorten verteilt, um das Schimmeln zu verhindern. Na dann guten Appetit! Vor allem Zitrusfrüchte sind extrem behandelt. Da bin ich froh über unseren ungespritzten Limetten-Baum hier im Hotel in Costa Rica.

Organisches Essen
Relaxen und Runterkommen in Costa Rica.

 

 

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