Bedrohte Eisbären in der Arktis

Das Packeis der Arktis schmilzt immer mehr ab. Die Schuld für dieses enorme Problem trägt der Mensch – die Last trägt der hilflos ausgesetzte Bewohner der Arktis: Der Eisbär.

Wenn das Zuhause einfach wegschmilzt

Die Durchschnittstemperatur der Arktis stieg in den letzten hundert Jahren um circa fünf Grad Celsius, die Fläche des Packeises nahm deutlich auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometer ab und wird immer dünner, somit wird auch das Jagdrevier der Bären immer kleiner. Der Auslöser dafür ist immer die gleiche Scheiße: Der Klimawandel! Dieser bedroht nun auch noch die letzten 26.000 Eisbären und die Prognosen sagen nichts Gutes voraus – zwei Drittel der Eisbären könnte bis zum Jahr 2050 ausgestorben sein, da das Packeis weiter schmelzen wird.

Vom Hunger geplagt

Die Eisbären leben in den arktischen Wintern und im Frühjahr auf dem Packeis, welches das Polarmeer um den Nordpol bedeckt. Zu dieser Zeit sitzen die Bären auf den Eisschollen und lauern nach ihrer Lieblingsbeute und Hauptnahrungsquelle, den Ringelrobben. Sie jagen und fressen so viel wie nur möglich um große Fettreserven zu sammeln – welche sie für die folgenden Monate, in denen das Packeis zu schmelzen beginnt und somit das Robben jagen nicht mehr klappt – zum Überleben benötigen. Mit Beginn des Frühlings stranden die Tiere dann völlig überfordert auf dem Festland, da sie dem schnellen Rückgang des Eises nicht direkt folgen können. Das Problem ist, dass sie zu dieser Zeit kaum Futter und Nahrung finden, sie hungern und überleben hauptsächlich aufgrund Ihrer Fettreserven. Sie besitzen auch nicht die nötige Kraft und Energie um beispielsweise ein Rentier zu jagen. Da die Bären von Hunger geplagt sind, kommen sie natürlich auch immer näher an Siedlungen heran, da sie dort vergeblich nach Nahrung suchen.

Hungern bis zum qualvollen Tod

Normalerweise kommt das Packeis zum Ende der Sommermonate wieder zurück, jedoch verschiebt sich das Zurückkommen seit den letzten Jahren immer weiter nach hinten. In manchen Teilen der Arktis hat sich diese eisfreie Zeit mittlerweile auf über fünf Monate verlängert und somit müssen die Eisbären noch länger an Land bleiben und weiterhungern – viele Bären, vor allem Jungtiere, sterben an den Folgen der Unterernährung. Zudem fällt es auch schwer einen Fortpflanzungspartner zu finden, was den Artenrückgang noch weiter ankurbelt, da es kaum mehr Nachkommen gibt.

Wir müssen unsere Erde schützen

Paul Nicklen, der kanadische Fotograf und Mitbegründer der Umweltorganisation Sea Legacy war mit seinem Expeditionsteam an der Küste der Baffininseln, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels, südwestlich von Grönland unterwegs. Dort beobachteten und filmten die Umweltschützer ein Eisbär Jungtier, welches sich kraftlos, dreckig und extrem abgemagert durch die karge Landschaft schleppte, immer wieder zusammenbrach und in Mülltonen nach Essen suchte. Dieses Video geht nun um die Welt – Nicklen versucht die Menschen darauf aufmerksam zu machen, welche fatalen Auswirkungen der Klimawandel mit sich bringt! Zitat Paul Nicklen: „Wenn sich die Erde weiter erhitzt, werden alle Eisbären und das gesamte Ökosystem am Nordpol verschwinden. Wir müssen unseren CO2 Fußabdruck verringern, das Richtige essen, aufhören, unsere Wälder abzuholzen, und anfangen, die Erde – unsere Heimat – an erste Stelle zu stellen.“

Und dabei stimmen wir Nicklen natürlich voll und ganz zu! Hier in Costa Rica wird der Tier- und Naturschutz groß geschrieben: Die Wälder werden nicht abgeholzt und die Regierung hat auch die letzten Zoos geschlossen. Am Strand Buena Vista gibt es ein Schildkrötenprojekt, welches sich um die Schildkröteneier kümmert und diese schützt. Und auch im Hotel Costa Rica wird der ökologische Fußabdruck möglichst gering gehalten und wir haben auch eine Buchempfehlung zum Thema Gesundheit Costa Rica.

 

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