Bedrohte Eisbären in der Arktis

Das Packeis der Arktis schmilzt immer mehr ab. Die Schuld für dieses enorme Problem trägt der Mensch – die Last trägt der hilflos ausgesetzte Bewohner der Arktis: Der Eisbär.

Wenn das Zuhause einfach wegschmilzt

Die Durchschnittstemperatur der Arktis stieg in den letzten hundert Jahren um circa fünf Grad Celsius, die Fläche des Packeises nahm deutlich auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometer ab und wird immer dünner, somit wird auch das Jagdrevier der Bären immer kleiner. Der Auslöser dafür ist immer die gleiche Scheiße: Der Klimawandel! Dieser bedroht nun auch noch die letzten 26.000 Eisbären und die Prognosen sagen nichts Gutes voraus – zwei Drittel der Eisbären könnte bis zum Jahr 2050 ausgestorben sein, da das Packeis weiter schmelzen wird.

Vom Hunger geplagt

Die Eisbären leben in den arktischen Wintern und im Frühjahr auf dem Packeis, welches das Polarmeer um den Nordpol bedeckt. Zu dieser Zeit sitzen die Bären auf den Eisschollen und lauern nach ihrer Lieblingsbeute und Hauptnahrungsquelle, den Ringelrobben. Sie jagen und fressen so viel wie nur möglich um große Fettreserven zu sammeln – welche sie für die folgenden Monate, in denen das Packeis zu schmelzen beginnt und somit das Robben jagen nicht mehr klappt – zum Überleben benötigen. Mit Beginn des Frühlings stranden die Tiere dann völlig überfordert auf dem Festland, da sie dem schnellen Rückgang des Eises nicht direkt folgen können. Das Problem ist, dass sie zu dieser Zeit kaum Futter und Nahrung finden, sie hungern und überleben hauptsächlich aufgrund Ihrer Fettreserven. Sie besitzen auch nicht die nötige Kraft und Energie um beispielsweise ein Rentier zu jagen. Da die Bären von Hunger geplagt sind, kommen sie natürlich auch immer näher an Siedlungen heran, da sie dort vergeblich nach Nahrung suchen.

Hungern bis zum qualvollen Tod

Normalerweise kommt das Packeis zum Ende der Sommermonate wieder zurück, jedoch verschiebt sich das Zurückkommen seit den letzten Jahren immer weiter nach hinten. In manchen Teilen der Arktis hat sich diese eisfreie Zeit mittlerweile auf über fünf Monate verlängert und somit müssen die Eisbären noch länger an Land bleiben und weiterhungern – viele Bären, vor allem Jungtiere, sterben an den Folgen der Unterernährung. Zudem fällt es auch schwer einen Fortpflanzungspartner zu finden, was den Artenrückgang noch weiter ankurbelt, da es kaum mehr Nachkommen gibt.

Wir müssen unsere Erde schützen

Paul Nicklen, der kanadische Fotograf und Mitbegründer der Umweltorganisation Sea Legacy war mit seinem Expeditionsteam an der Küste der Baffininseln, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels, südwestlich von Grönland unterwegs. Dort beobachteten und filmten die Umweltschützer ein Eisbär Jungtier, welches sich kraftlos, dreckig und extrem abgemagert durch die karge Landschaft schleppte, immer wieder zusammenbrach und in Mülltonen nach Essen suchte. Dieses Video geht nun um die Welt – Nicklen versucht die Menschen darauf aufmerksam zu machen, welche fatalen Auswirkungen der Klimawandel mit sich bringt! Zitat Paul Nicklen: „Wenn sich die Erde weiter erhitzt, werden alle Eisbären und das gesamte Ökosystem am Nordpol verschwinden. Wir müssen unseren CO2 Fußabdruck verringern, das Richtige essen, aufhören, unsere Wälder abzuholzen, und anfangen, die Erde – unsere Heimat – an erste Stelle zu stellen.“

Und dabei stimmen wir Nicklen natürlich voll und ganz zu! Hier in Costa Rica wird der Tier- und Naturschutz groß geschrieben: Die Wälder werden nicht abgeholzt und die Regierung hat auch die letzten Zoos geschlossen. Am Strand Buena Vista gibt es ein Schildkrötenprojekt, welches sich um die Schildkröteneier kümmert und diese schützt. Und auch im Hotel Costa Rica wird der ökologische Fußabdruck möglichst gering gehalten und wir haben auch eine Buchempfehlung zum Thema Gesundheit Costa Rica.

 

Erwachsen werden ist nicht immer leicht – Meeresschildkröten in Costa Rica

Die Provinz Guanacaste ist dafür bekannt, dass regelmäßig tausende von Meeresschildkröten ankommen um ihre Eier auf den kilometerlangen Sandstränden verteilt zu legen. Das hört sich vor allem für Touristen nach einem sehenswerten Spektakel an – das ist es definitiv auch – doch leider sind die gelegten Eier auch einer Menge von Gefahren ausgesetzt…

Die Playa Ostional ist ein Ort auf der Nicoya Halbinsel, an dem besonders viele Schildkröten in Richtung Küste kriechen, in der Laichzeit sind es zwischen 500 und 700 Tausende. Die ADIO (association for the integral development of Ostional) bildete Gruppen bestehend aus Freiwilligen, die sich um die Erhaltung und den Schutz der Arten kümmern, doch alleine die Anstrengung der Volunteers reicht nicht aus. Die geschlüpften Babys werden sowohl durch die natürlichen Begebenheiten als auch durch den Menschen bedroht und eine erwachsene Schildkröte kann sich wirklich sehr glücklich schätzen und froh sein, es so weit geschafft zu haben – denn dieser Weg ist kein leichter.

Noch nicht mal das Licht der Welt erblickt – trotzdem schon gefährdet

Pro Quadratmeter befinden sich um die 4-16 Nester. Jede Schildkröte legt um die 100 Eier in ein etwa 50cm tiefes Loch. Die ideale Temperatur des Sandes sollte zwischen 25 und 35 Grad Celsius betragen, um das Ei nicht zu sehr zu erhitzen und somit zu beschädigen. Leider lauern viele Gefahren bereits vor dem Schlüpfen der hilflosen Jungtiere. Denn Viren und Bakterien alter Eier kreieren oft ungünstige Bedingungen, die einen erheblichen Schaden bezüglich der Entwicklung der Eier verursachen können. Und natürlich gibt es auch heute noch Räuber, die die Eier aus den Nestern klauen. Das können unterschiedliche Tiere wie zum Beispiel Hunde, Krabben und Vögel sein oder aber – erschreckenderweise – auch Menschen! Das Schildkröten-Ei gilt oftmals als Delikatesse und somit kann es durchaus passieren, dass es statt in dem Meer dann doch in der Pfanne landet. Dies ist natürlich strengstens verboten und wird auch von der Polizei kontrolliert, verhindern kann man es jedoch trotzdem nicht immer. Ein weiteres Problem ist die Flut: Das Ei darf auf keinen Fall mit Salzwasser in Kontakt geraten, da auch das zu einer Fehlentwicklung führen kann. Ist die Flut jedoch zu stark, wird das Nest überschwemmt und die Eier über dem Strand verteilt und somit zerstört.

Für Gewöhnlich schlüpfen die Kleinen in den Morgenstunden, dann müssen sie sich auf den Weg in Richtung Meer machen. Und selbst das wird ihnen erschwert, da der Sand des Strandes oft von Touristen platt getreten wurde und das Kriechen sich dadurch als besonders anstrengend erweist. Wie man sehen kann ist das Leben einer Meeresschildkröte nicht leicht – und daran haben mitunter auch wir Menschen Schuld! Auf was sollte man also unbedingt achten?

Was man vermeiden sollte

Klar können einem die kleinen Knirpse ganz schön leidtun, wenn sie so hilflos in ihren Nestern zappeln. Das kann in dem ein oder anderen von uns schon mal den Mutter- oder Beschützerinstinkt wecken. Doch man muss eisern bleiben! Den Tieren sollte weder dabei geholfen werden das Nest zu verlassen noch sollten die Tiere ins Meer getragen werden. Ersteres ist zu vermeiden, da die Muskeln der Babys beim Verlassen des Nestes beansprucht und genutzt werden sollen. Und zweites ist gefährlich, da sich die Tiere erst langsam an die kalten Temperaturen des Meeres gewöhnen müssen und das ins Meer bringen einen Kälteshock auslösen könnte. Aber auch die Muttertiere sollten nicht gestört oder berührt werden, denn das könnte sie in eine Stresssituation versetzten, die wiederum negative Auswirkungen auf den Laichgang haben kann.

Schildkrötencamp Playa Buena Vista

Auch hier an der Playa Buena Vista nahe dem Hotel Paraiso del Cocodrilo bei Samara kommen regelmäßig Schildkröten um ihre Eier abzulegen. Am Strand befindet sich auch ein Schildkröten Projekt, bei dem Freiwillige aus der ganzen Welt kommen können, um dort abgeschottet in einem Camp, ohne Strom und unmittelbar am Meer zu wohnen. Dadurch können sich die Volunteers einzig und alleine mit dem Schutz und der bestmöglichen Entwicklung der Eier befassen. Das Camp kann natürlich besucht werden und mit etwas Glück können auch sie bei ihrem nächsten Costa Rica Urlaub dabei sein, wenn die geschlüpften Babys zum ersten Mal in den weiten Pazifik kriechen.

Informationen finden sie bei Guanacaste Geschichten

Abschließend noch etwas für Gesundheitsbewusste: Welche Stoffe wirklich in unserem Essen stecken

Mein Hotelpraktikum in Costa Rica, ab in den Dschungel! (1Teil)

Schon immer war es einer meiner größten Träume für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Eine andere Welt entdecken, neue Kulturen kennenlernen, meine Sprachkenntnisse verbessern und natürlich auch meinen Lebenslauf aufpeppen.

Mein Tourismusmanagement Studium bietet mir hier wohl die besten Möglichkeiten da man im 3. Semester ein Auslandsstudium und im 5. Semester ein Auslandspraktikum absolvieren kann. Leider platze dieser Traum letztes Jahr für mich, da ich trotz ziemlicher Zuversicht eine Absage der Universität Aruba erhielt. Alle Studienplätze seien bereits vergeben. Ziemlich frustrierend! Deswegen war für mich sofort klar: Das Praktikum im Ausland ist ein MUSS! Relativ früh machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Stelle. Das Problem bei der ganzen Sache war jedoch, dass ich gar nicht so genau wusste wo ich denn nun eigentlich hin will. Bleibe ich in Europa oder soll es doch über die weiten Weltmeere hinausgehen? Immer öfter hörte ich von meinen Kommilitonen, dass sie sich um einen Platz bei den angesehenen und bekannten Tourismusunternehmen bemühten. Vielleicht um so schnell wie möglich eine Karriere anzustreben? Oder um „große Namen“ in ihrem Lebenslauf stehen zu haben? All das schien mir absolut unwichtig.

Meine Prioritäten setzte ich von Anfang an auf gutes Wetter, eine entspannte Atmosphäre und eine andere Sprache. All das natürlich in Kombination mit einer Menge Spaß und Freude. Letztendlich kann ich mich bis heute nicht daran erinnern, wieso ich mich eigentlich für das Land Costa Rica entschieden habe. Ich denke es war wohl eher Zufall, kurzzeitig fixierte ich mich nämlich sehr auf Amerika, insbesondere Kalifornien. Trotz der ewigen und lästigen Recherche war einfach nichts Ansprechendes für mich dabei. Und siehe da, eines Tages bin ich auf der Seite meinpraktikum auf ein Hotelpraktikum in Costa Rica aufmerksam geworden! ‚Hotel Paraiso de Cocodrilo‘ hörte sich von Anfang an sympathisch an. Mein Interesse wurde zudem geweckt, als ich mich über die genaue Lage des Hotels informierte. Direkt am Pazifik, auf der Nicoya – Halbinsel, abseits von dem städtischen Trubel und mitten im Dschungel. Und noch dazu: unter deutscher Leitung! All das hörte sich ziemlich vielversprechend an, deswegen beschloss ich sofort meine Bewerbungsunterlagen wegzuschicken. Und wenige Tage später erhielt ich auch schon eine Einladung zu einem Skype Gespräch!

Skype – Gespräch 1. Versuch

Natürlich macht man sich vor einem Bewerbungsgespräch eine Menge Gedanken. Insbesondere in Deutschland herrschen diesbezüglich oft strenge und starre Normen und man weiß ja nie so genau was auf einen zukommt, welche Fragen einem gestellt werden, ob man den Ansprüchen gerecht wird etc. Sicherheitshalber setzte ich mich dann doch lieber mal mit einem weißen Blüschen und etwas Schminke, natürlich überpünktlich zum vereinbarten Termin, vor meinen PC. Und dann hab ich gewartet und gewartet und gewartet. Anfangs vergingen nur Minuten, irgendwann war es dann über eine Stunde. Ich habe Rainer, dem Besitzer des Hotels, dann gleich eine Mail geschrieben wie es denn nun ausschaut mit unserem Gespräch. Zwei Stunden später kam dann eine Antwort dass es ihm Leid tut und er spontan nach Santa Cruz fahren musste. Macht nix, dachte ich mir und wir vereinbarten einen neuen Termin.

Skype – Gespräch 2. Versuch

Gleiches Prozedere wie beim ersten Versuch. Etwas nervös saß ich wieder abends um Punkt 20 Uhr (in Costa Rica 12 Uhr mittags) vor meinem Bildschirm und wartete auf den Skype Anruf. Und wieder habe ich gewartet und es kam nichts. Nach einer Stunde war ich etwas enttäuscht schon wieder versetzt geworden zu sein und ging davon aus, dass wohl nichts mehr passieren würde. Aber dann plötzlich gegen 21:30 Uhr ein Anruf! Ganz aufgeregt hab ich diesen angenommen und hatte dann Rainer vor mir sitzen. Sofort wurde mir klar, dass es keinen Grund gibt, aufgeregt zu sein. Rainer machte sofort den typischen „Aussteiger“ – Eindruck: braun gebräunt, zerzaustes Haar, sichtlich entspannt und relaxt. Er meinte er habe ein wenig die Zeit vergessen als er mit seinen beiden Hunden eine Runde am Strand spazieren war. Diese Gelassenheit machte auf Anhieb einen positiven Eindruck auf mich und bei unserem lockeren Gespräch wurde mir auch sofort klar, was es mit dem Ausdruck ‚Pura Vida‘ auf sich hat. Von meiner Seite her gab es keinerlei Zweifel. Rainer meinte er würde sich das ganze überlegen und mir dann Bescheid geben wie alles abläuft. Heißt das jetzt, dass ich die Stelle habe?

Sprachlos vor Glück

Eine Woche später, meinte Rainer dann ich solle einen Flug buchen und ihm eine Kopie als Bestätigung schicken. Ich war sprachlos vor Glück und konnte es gar nicht so richtig glauben! Es war nun also endlich entschieden, ich habe ein Hotel Praktikum in Costa Rica, ein echtes Abenteuer aber auch eine neue Herausforderung, welcher ich mich bald stellen sollte. Je mehr ich mich über das Land informierte, desto größer wurde meine Vorfreude. Es war ständig nur von traumhaft schönen Stränden, einer überwältigenden Tier- und Pflanzenwelt im tropischen Regenwald und einem relaxten Lifestyle der sogenannten `Ticos und Ticas` die Rede. Noch dazu machte das Land einen sehr sicheren Eindruck und scheint für zentralamerikanische Standards sehr weit entwickelt zu sein. Diesmal konnte meinem großen Traum wirklich nichts mehr im Wege stehen!

Wenn ich euer Interesse geweckt habe könnt ihr gerne den 2. Teil über meine Anreise und mein Hotelpraktikum in Costa Rica lesen, wie die Anreise und meine ersten Tage in einem für mich völlig fremden Land verlaufen sind.

Costa Rica – Don’t worry be happy

Es hat schon seine Gründe, dass das Land Costa Rica als eines der glücklichsten Länder der Welt gilt. Im HPI  („Happy Planet Index“) Ranking schaffte es das Land mit einem Ergebnis von 44.7 auf Platz 1 von 140 Teilnehmern. Doch was ist der Grund für dieses ausgezeichnete Ergebnis? Und warum ist die Lebensqualität in Costa Rica so besonders hoch?

Vorerst sollte erwähnt werden, dass der HPI – Index die verschiedenen Länder nach den Kriterien Lebenserwartung, Wohlbefinden und ökologischer Fußabdruck bewertet. Andere Kriterien wie zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt stehen also außen vor und demnach beurteilt würde das Land ziemlich in den Schatten gestellt werden – denn das BIP pro Kopf liegt bei weniger als einem Viertel aller Westeuropäischen und Nordamerikanischen Länder und das Einkommen ist stark abhängig von Tourismus, Landwirtschaft und Export. Doch Geld ist eben nicht alles – und das scheinen die Ticos auch zu wissen.

 Was läuft gut in Costa Rica?

Vieles! Beispielsweise hat das Land seit 1949 verboten, eine Armee aufzustellen. Und die braucht es auch nicht, denn ein friedlicher und demokratischer Umgang ist hier eine Selbstverständlichkeit und auch Feinde hat das Land keine. Doch das darf nicht als Nichts-Tun interpretiert werden: In Colon, einer Stadt unweit von San José befindet sich seit 1980 sogar der Campus der „United Nations University of Peace“ und natürlich hat das Vorzeigeland noch ganz andere Vorzüge, mit denen es – zurecht – glänzen kann. Zum Beispiel in Puncto Umweltschutz: Als Maßnahme gegen den sich zunehmend verstärkenden Klimawandel soll bis zum Jahre 2021 eine Klimaneutralität und eine Verringerung des ökologischen Fußabdrucks erreicht werden. Außerdem ist die Hälfte des Staatsgebietes bewaldet, ein Viertel der Landesfläche steht sogar unter Naturschutz und 90 Prozent des Stroms stammt aus erneuerbaren Energien. Wie ihr seht haben die Costa Ricaner viel in den Umwelt- und Klimaschutz investiert und sich zu wahren Musterknaben gemausert – und darauf sind die Bewohner auch sehr stolz!

Im hohen Alter vor Gesundheit strotzen

Scheinbar ist ein gutes Klima auch gut für die Gesundheit, denn nicht umsonst liegt die Lebenserwartung der Ticos und Ticas bei 79 Jahren. Und insbesondere die Nicoya Halbinsel um die Provinz Guanacaste hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst lebenswert beweisen können: Überdurchschnittlich viele Bewohner dieser Region wurden über 100 Jahre alt! Und das nicht etwa aufgrund von fortgeschrittener Medizin, sondern viel mehr durch einen bescheidenen aber glücklichen Lebensstil auf dem Land, inmitten von Kuhherden und Bananenplantagen. Dass Guanacaste es wirklich in sich hat kann ich nur bestätigen und ich würde es wirklich jedem wärmstens empfehlen und ans Herz legen, dieser wundervollen Gegend bei einem Costa Rica Aufenthalt einen Besuch abzustatten.

Wieso genau Guanacaste?

Die Region hat ihren Namen übrigens aufgrund des Guanacaste Baumes, welcher besonders häufig in diesem Teil des Landes vorkommt. Guanacaste erstreckt sich größten Teils über die Nicoya-Halbinsel und somit entlang der Pazifik Küste. Ein Leben an der Küste wirkt schon sehr attraktiv und vermutlich bietet es auch alles was das Herz begehrt: die Sonne, das Meerrauschen menschenleere Strände – auf gut deutsch: Entspannung und Relaxen. Für den ein oder anderen reicht das schon völlig aus doch auch diejenigen, welche auf der Suche nach etwas mehr Action sind kommen hier nicht zu kurz, denn der wilde Pazifik bringt teilweise heftige Wellen mit sich und somit befinden sich über die Halbinsel verteilt einige heiß begehrte Surfspots. Des Weiteren können alle Abenteurer unter euch auch Kanu fahren, Wild-Wasser-Rafting, Canopy oder Reit – Touren machen und natürlich werden auch alle möglichen Arten von Wassersport – sprich tauchen, schnorcheln, Sportfischen, Delfine und Wale beobachten etc. – angeboten. Und natürlich gibt es für die Partypeople unter euch in Sámara, Tamarindo oder Mal Pais auch unzählige Bars, Clubs und Cocktaillounges.

 

Neben der wunderschönen und vielfältigen Strände findet Ihr auch eine einzigartig unberührte Natur. Darunter mythische Flüsse, welche sich durch die Mangrovenwälder ziehen und von Krokodilen belebt werden, wie beispielsweise der Rio Tempisqué. Aber auch atemberaubende Vulkane können besichtigt werden, zum Beispiel auch der Rincón de la Vieja, ein Nationalpark welcher einem die verschiedensten vulkanischen Aktivitäten nahebringt. Brodelnde Schlammlöcher, kochend-heiße Wasserquellen und viele weitere Naturspektakel machen den Park auf jeden Fall einen Besuch wert! Und zu guter Letzt natürlich: Der tropische Regenwald mit seiner faszinierenden Flora und Fauna.

Geheimtipp: Hotel Paraiso del Cocodrilo

Abschließend kann ich ihnen eins nur nahe legen: ein Besuch in der Ferienwohnung Costa Rica Paraiso del Cocodrilo nahe Sàmara in Guanacaste. Denn hier finden sie all die zuvor beschriebenen Dinge in unmittelbarer Umgebung. Das Hotel liegt etwa 7km von Sámara entfernt und somit können sie dem Trubel des Surfer Städtchens ideal entfliehen und in der idyllischen Naturoase zur Ruhe kommen. Zum nächsten Strand, der Playa Buena Vista, sind es nur 10 Gehminuten. Nebenan befinden sich eine Menge anderer Strände, wie zum Beispiel der Strand Barrigona, ein traumhafter, weißer Sandstrand den man wohl nur aus dem Bilderbuch kennt. Auf dem Weg dorthin trifft man sogar auf einen spektakulären Wasserfall. Außerdem ist das Hotel ein wahres Tierparadies: Nasenbären und Eichhörnchen klettern in den Palmen des Hotelgartens umher, Leguane wühlen unter den Dächern des Hotelrestaurants, Brüllaffen trifft man regelmäßig auf dem Weg zum Strand, Papageie stibitzen die Früchte der angepflanzten Obstbäume und an der Playa Buena Vista befindet sich sogar ein Schildkrötencamp an dem fast täglich Baby-Schildkröten erstmals in das Meer gelassen werden. Und falls Sie doch einmal Lust haben eine Tour zu machen, dann gibt es in Sámara ein reichliches Angebot an allen möglichen Unternehmungen.

Ich denke nun sollte relativ klar geworden sein, warum Costa Rica zu einem der glücklichsten Länder der Welt zählt… PURA VIDA <3

Und jetzt hab ich beschlossen den restlichen  Tag mit Träumen und Schwachsinn zu verbringen. Hasta Leguano.

Ara Project Costa Rica

Jeder der sich für eine Reise nach Costa Rica entscheidet, kommt auch in der Hoffnung, dort einiges an Tieren beobachten zu können. Das Hotel Costa Rica bietet diesbezüglich schon die besten Voraussetzungen. Im Hotelgarten leben eine Menge an Nasenbären, Waschbären, Eichhörnchen, Leguane und Brüllaffen, die tagtäglich ungestört durch den Hotelgarten hüpfen. Vogelfreunde werden sich auch an unterschiedlichen Vogelarten erfreuen.

Farbenfrohe Aras 

Für alle, denen das noch nicht genug ist haben wir noch einen heißen Geheimtipp parat: The Ara Project bei Punta Islita. Der kleine Küstenort liegt weiter südlich auf der Nicoya Halbinsel, etwa 30km von unserem Hotel entfernt und ist problemlos mit dem Auto zu erreichen. Das Naturschutzprojekt bietet Touren an, bei denen man sowohl die farbenprächtigen ausgewachsenen Aras als auch deren Nachkommen beobachten kann. Zudem lernt man einiges über die Tiere selbst und über die Arbeit, die hinter dem ganzen Projekt steckt. Die Eintrittspreise sind erschwinglich und das Geld kommt einem tollen Zweck zu Gute.

Um was geht es bei dem Projekt?

Bei The Ara Project werden Papageien aus ganz Costa Rica aufgezüchtet und später in die freie Wildnis entlassen. Die Tiere stammen von Spenden, ehemaligen Haustieren oder beschlagnahmten Vögeln, die sich teilweise auch in schlechtem Zustand befinden und wieder aufgepäppelt und rehabilitiert werden müssen. Das Projekt bietet Menschen aus aller Welt in Form von Freiwilligen Arbeit die Möglichkeit, sich an der Aufzucht und Pflege der Aras zu beteiligen. Da das ganze Team sehr um das Wohlbefinden der Tiere bemüht ist, werden den Papageien die besten Voraussetzungen geboten damit möglichst viele Nachkommen gezeugt werden können. Das passende Futter für gute Ernährung und regelmäßige Flüge für ausreichende Bewegungsfreiheit spielen dabei eine besonders wichtige Rolle.

Viel Pflege 

Alle neu aufgenommen Papageie gehen vorerst 30 Tage in Quarantäne, wo sie einen Gesundheitscheck erhalten. Erst dann werden sie zu ihrem Freilassungsort gebracht, an dem sie anfangs noch mindestens 2 Monate gehalten werden um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Das Ziel ist es, dass sie dabei lernen wie man sich selbst ernährt und wie man Nahrungsmittel identifiziert. Neben der natürlichen Nahrung wird jedoch so lange wie notwendig auch zusätzliches Futter nur Verfügung gestellt.

Wie kam es zu dem Projekt?

Ursprünglich wurde das Naturschutzprojekt für Papageie von Margot und Richard Frisius in Alajuela gegründet, mit der Absicht etwas gegen den dramatischen Artenrückgang der Aras zu unternehmen. Im Laufe der Jahre wurde das Projekt von Alajuela nach Punta Islita an die Pazifikküste verlegt. Ein weiterer Standpunkt befindet sich in Manzanillo an der Karibikküste Costa Ricas. Nach dem Tod der Gründer wurde das Projekt von Familie Beruite, ehemaligen Freunden der Frisius und somit Menschen, die ebenfalls mit den Vögeln in Verbindung standen weitergeführt. Heute gibt es in Costa Rica hauptsächlich noch zwei Arten an Aras: Der Scarlet Macaw, der auf der Pazifikseite des Landes zu finden ist und der Great Green Macaw, der an der Karibikküste vertreten ist. Durch das Projekt werden regelmäßig Nachkommen dieser beiden Arten gezüchtet sodass wir weiterhin das Vergnügen haben diese wunderschönen Tiere in freier Natur beobachten zu können. Deshalb raten wir jedem der in der Umgebung unterwegs ist, dem Ara Project einen Besuch abzustatten. Es wird sich lohnen!

Allen Pferdefreunden können wir eine Reittour mit dem Horsejungle in Samara empfehlen.

In Cost Rica sind es die Aras, in der Arktis sind die Eisbären bedroht.

Hotel Praktikum Costa Rica – Wie die Zeit vergeht

Mittlerweile bin ich schon 4 Monate hier im Hotel Paraiso del Cocodrilo. Es fällt mir gar nicht mal so leicht zu begreifen, dass mein Praktikum nächste Woche schon zu Ende ist…

Spannender Einstieg

Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Arbeitstag am 1.Oktober hier erinnern. Zu dieser Zeit war das Hotel meistens komplett leer da es in der Regenzeit kaum einen Menschenseele hier zu uns in den Dschungel verschlagen hat. Gleich zu Beginn meines Praktikums tobte auch der Tropensturm „Nate“ durch Costa Rica. Wie stark der Sturm in Wirklichkeit war haben wir erst im Nachhinein bemerkt, da wir die 4 Tage in denen es durchgehend wie aus Eimern geschüttet hat keinen Strom hatten. Während sich die Familie zu Hause Sorgen machte, da ich keine Lebenszeichen von mir gab und in den deutschen Medien alles überdramatisiert wurde, hockte ich hier im Dschungel mit dem Gedanken, es handelt sich hier um ganz gewöhnliches Wetter der Regensaison. Letztendlich war ich aber auch sehr froh, als das Internet und vor allem der Strom wieder zurück kamen!

Nebensaison

In den Monaten Oktober, November und Anfang Dezember war ich hauptsächlich mit der Arbeit am Computer beschäftigt. Ich verfasste sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch Artikel zu ganz unterschiedlichen Themen, die ich dann auf den verschiedenen Blogs publizierte. Zudem arbeitete ich mit den Content Management Systemen Drupal, Typo3 und WordPress um die Websites des Hotels up to date zu halten. Anfangs hatte ich meine Zweifel, ob mir das Praktikum hier denn auch was für mein Studium bringen würde aber im Nachhinein betrachtet habe ich auf jeden Fall eine Menge über den Umgang mit CMS und über das Marketing dazu gelernt. Ich hatte sogar die Möglichkeit eine komplett neue WordPress-Website nach meinen Vorstellungen zu erstellen. Vieles gestaltete sich auch nach dem Prinzip „learning by doing“ aber gerade dabei lernt man meiner Meinung nach am meisten, da man sich intensiv mit der Thematik beschäftigen und auch bei Problemen nach geeigneten Lösungen suchen muss.

Vorbereitungen für die Saison

Ab Mitte Dezember fokussierte sich die Arbeit aber immer weniger auf den Computer und mehr auf die Gäste. Zudem stand Weihnachten – und somit die absolute Hauptsaison – vor der Tür und es musste noch viel erledigt werden, bevor all die Gäste das Hotel stürmten! Alle Zimmer und Apartments gehören jedes Jahr erneut auf Vordermann gebracht und somit mussten wir noch neue Matratzen, Bettwäsche, Handtücher, Pfannen etc. kaufen. Vieles konnten wir in Nicoya erledigen aber da ich sowieso noch einmal aus Costa Rica ausreisen musste, um weitere 3 Monate Aufenthalt hier zu kriegen fuhren Rainer und ich einen Tag früh morgens nach Nicaragua zur Grenze und auf dem Rückweg statteten wir dem Walmart in Liberia noch einen Besuch ab.

Besuch von Zuhause

Auf Weihnachten freute ich mich besonders stark und das nicht etwa weil mir das Weihnachtsfest so viel bedeutet, sondern weil Besuch von zu Hause kam: Meine Mutter zusammen mit Freund und einer Dose selbst gebackener Plätzchen im Gepäck! Das Wiedersehen nach 4 Monaten war das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich hätte kriegen können. Und auch die folgenden 2 Wochen waren wohl die schönsten für mich hier im Hotel. Wir gingen zusammen reiten, liefen gemeinsam nach Samara, machten uns einen schönen Tag an der Playa Carillo, fuhren gemeinsam zur Musik Session im Flying Taco usw. Gleichzeitig war die Zeit wohl auch die anstrengendste, da das Hotel komplett ausgebucht war und somit eine Menge Arbeit im Restaurant anstand.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine großartige Zeit hier im Hotel hatte. Ich durfte viele tolle  Leute kennen lernen, neue Kontakte knüpfen, konnte viel Spanisch sprechen und eine Menge dazulernen. Und auch mit meinem Chef Rainer habe ich mich super gut verstanden und wir haben auch viel zusammen unternommen. Meine Freizeit verbrachte ich am Strand, im Pool, in Samara oder einfach ganz entspannt in einer der Hängematten des Hotelgartens. Die 4 Monate die anfangs so ewig lang wirkten, sind wie im Flug vergangen und ich bin zwar froh all meine Liebsten zu Hause bald wieder zu sehen aber gleichzeitig auch traurig diesen traumhaften Ort verlassen zu müssen. Mein Costa Rica Abenteuer ist zum Glück noch nicht ganz vorbei, da mir noch 6 weitere Wochen bevorstehen, in denen ich das Land und auch das Nachbarland Panama erkunden kann. Ich kann  aus eigener Erfahrung nur jedem empfehlen, ein Praktikum hier im Hotel Costa Rica zu absolvieren. Bei Hotelpraktikum Costa Rica könnt ihr auch noch nachlesen, wie ich überhaupt zu meinem Praktikum hier kam.

Pura Vida

Superfoods

Kaum ein Trend ist momentan mehr vertreten: ob Blogger auf Instagram, Markenbotschafter bei Facebook, Youtube-Tutorials mit Vorstellungen der neuesten Produkte – sie sind überall, die Superfoods. Nicht nur die Prominenz auch das Mädchen von nebenan schwört auf diese kleinen Naturwunder. Aber sind Superfoods wirklich so super? Oder haben wir hier lediglich ein Paradebeispiel allerfeinsten Marketings?

Was sind eigentlich Superfoods?

Tasten wir uns doch erstmal mit kritischer Neugier an das Thema heran. Superfoods sind nicht klar definiert, auf der Suche nach einer Auflistung stößt man bei unterschiedlichen Quellen auf verschiedene Klassifizierungen. Was klassifiziert ein Lebensmittel also als Superfood? Ganz einfach: ein Lebensmittel, das sich durch eine reiche Nährstoffdichte positiv auf die Gesundheit auswirkt und darüberhinaus kaum künstlich verarbeitet sowie relativ kalorienarm ist, kann als Superfood definiert werden. Hierzu zählen z.B. Chia-Samen, Acai-Beeren, Kakao, Goji-Beeren, Granatapfel, Spirulina, Chlorella, Maca-Wurzeln, Mandeln, Ingwer, Avocado, Papaya, Moringa, Kurkuma, Heidelbeeren, Rote Bete, Grünkohl, Aronia-Beeren, Leinsamen, Weizen- und Gerstengras und je nach Quelle noch einige mehr.

Und was soll das bringen?

Nimmt man also einige dieser Produkte zu sich, kann man seine Energiebereiche mit Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Enzyme, Eiweiß, Eisen sowie Balaststoffen schnell aufladen. Viele Superfoods sollen bei unterschiedlichen Krankheiten (z.B. Krebs) oder sonstigen Beschwerden helfen. Über die Gesundheitsbranche hinaus profitieren die Verkäufer der Lebensmittel an dem aktuellen Fitnesstrend: Low Carb High Fat (LCHF), High Carb, Paleo-Diät – vor lauter Möglichkeiten sieht man den Wald vor Bäumen kaum. Der Muskelaufbau solle unterstützt und die Fettverbrennung angekurbelt werden.

Wahrheitsgehalt

Betrachten wir die Geschichte der Superfoods bevor sie zu Superfoods geworden sind, spricht Alles für die Wirkung dieser Wunder-Lebensmittel. Um zur Stärkung von Kriegern vor dem Einzug in eine Schlacht oder zur Steigerung der Fruchtbarkeit. Bereits vor hunderten von Jahren haben die verschiedenen Beeren, Samen und Nüsse sich ausgezahlt.

Und auch wir, vom Hotel Paraiso del Cocodrilo, können eine Wirkung einiger Lebensmittel bestätigen. Seit nunmehr sechs Jahren nimmt Hotelchef Rainer an Tagen, die besonders viel Power abverlangen, z.B. den ein oder anderen Moringa-Samen aus dem Garten zu sich. Dieser gibt ihm Energie für den gesamten Tag! Auch der ein oder andere experimentierfreudige Gast ist überrascht über die Wirkung und nimmt sich einen kleinen Vorrat mit. Genau so verhält es sich mit Kurkuma, Ingwer und Papayas. Es besteht keine Notwendigkeit die von der Natur produzierten Produkte erneut in eine Kapsel- oder Pulverform abzuwandeln.

Es geht auch so: ab in den Garten, anpflanzen, warten, pflücken und die eigenen wirklich unbehandelten Superfoods zu genießen. Auf dem Hotelgelände angebaut wachsen hier unterschiedlichste Nüsse, Pollen, Samen und Früchte, die bereits einen festen Platz in der organischen Speisenkarte vom Hotel Paraiso del Cocodrilo Restaurant gefunden haben. Hier schließen wir uns also Angela Clausen, Lebensmittel-Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an. Sie rät zu Skepsis bei stark verarbeiteten Waren: „Wenn man Superfoods zu sich nehmen möchte, dann sollte man definitiv besser die ganze Frucht essen als Pulver oder Kapseln.“

Superfoods sind wirklich super

Fassen wir das Thema also mal zusammen: Superfoods wirken sich positiv auf den Menschen aus. Eigenst getestet und für gut befunden! Hotelchef Rainer z.B. hat auf diesem Wege seit seiner Auswanderung nach Costa Rica sein Diabetes besiegt. Es wäre jedoch auch bereits schon möglich einen Apfel mit vielen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen als Superfood zu klassifizieren. Warum das allerdings nicht gemacht wird, liegt auf der Hand: ein Apfel ist ein Apfel und selbst für das größte Marketing-Ass wird es schwer, diesen so zu vermarkten, dass eine Preissteigerung gerechtfertigt werden könnte. Kein Profit, kein Interesse. So läuft das nun mal.

Und besser als jedes Superfood ist und bleibt ganz klassisch die gesunde und ausgewogene Ernährung. Natürlich ist der Gedanke verführerisch, einmal am Tag ein Wunder-Lebensmittel zu sich zu nehmen und den Rest des Tages nur Fastfood und Cola zu sich zu nehmen und dann trotzdem behaupten zu können, man würde gesund leben. Niemand hat gesagt, dass gesund leben einfach ist. Vertraut auf Eure Intuition und horcht in Euren Körper hinein! Ihr konntet doch nicht anders und habt die Currywurst mit Pommes rot/weiß gegessen. Wie fühlt Ihr Euch danach? Ich kann nur für mich sprechen und sagen: meistens fühle ich mich übersättigt, ich bin schlapp und würde mich am liebsten hinlegen. Nach einem schönen Stück Fisch oder Fleisch oder auch nach der guten alten Stulle mit Avocado, Käse oder womit auch immer, sieht das schon ganz anders aus.

Aber auch hier gilt: alles in Maßen. Verbietet man sich jeden Kontakt mit Burger, Schokolade und anderen süßen Sünden, macht das Leben doch auch keinen Spaß. Die Abwechslung macht es. Entdeckt Eure eigenen Superfoods und ganz wichtig: Essen macht Spaß, Essen macht glücklich, Essen ist gesellig und nicht an Trends gebunden – guten Appetit und Pura Vida!

Freitag der 13. – Hals- und Beinbruch!

Das Jahr 2015 meint es nicht gut mit abergläubischen Menschen, denn schon zum dritten Mal haben wir den Unglückstag Freitag den 13.

Vielen wird mulmig, wenn sie dieses Datum im Kalender sehen. Doch manche geraten sogar regelrecht in Panik, denn sie leiden an der Paraskavedekatriaphobie. Der Begriff leitet sich ab aus dem lateinischen „parasceves“ (Vorbereitungstag, meist vor dem Sabbat/Samstag) sowie den griechischen Wörtern „treiskaideka“(Dreizehn) und „phobos“ (Furcht).

Wir in Costa Rica verbringen den Unglückstag wie jeden anderen auch: Entspannt am Meer mit viel Sonne und tollen Temperaturen. Von Pech weit und breit keine Sicht. Aber wie kam es eigentlich zu dem schlechten Ruf dieses Tages?

 Roman und Film                                      

„1907 erschien ein Roman von Thomas W. Lawson, in dem es um einen Börsenkrach an diesem Tag geht“, erklärt Kulturwissenschaftlerin Eva Kreissl. 1916 wiederum gab es den Film „Freitag, der 13.“, in dem an besagtem Tag mehrere Menschen sterben. „Im Prinzip waren es schlicht dieser Roman und dieser Film, die den Tag populär machten“, mein Kreissel.

Freitag in der Bibel

Doch nicht nur die Meiden sind schuld daran, dass der Wochentag „Freitag“ in Verruf geraten ist. Schon in der Bibel war dieser negativ besetzt. Adam und Eva sollen an diesem Wochentag in den verbotenen Apfel gebissen und so die Sünde in die Welt gebracht haben.

Des Weiteren wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt. Auch der Aberglauben um die unheilbringende Dreizehn – damals „Dutzend des Teufels“ genannt – lässt sich aus christlicher Tradition ableiten. Beim letzten Abendmahl mit Jesus saßen 13 Menschen am Tisch – der 13. war der Verräter Judas.

Unfallzahlen

Für alle Verängstigten gibt es allerdings Erleichterung, denn aus Statistiken geht hervor, dass Freitag der 13. Nicht gefährlicher als jede andere Tag ist. Die Zürich Versicherung wertete Schadensmeldungen (Kfz, Unfall, Haushalt, Rechtsschutz) der vergangenen beiden Jahre aus: Die meisten Vorfälle gab es an Montagen, gefolgt von Dienstag und Mittwoch. Die Zahl der Schäden, die an Freitagen auftraten, die auf einen 13. fielen, lagen sogar unter dem Durchschnitt.

Laut dem Autofahrerclub ARBÖ ist der Freitag der Wochentag mit den meisten Unfällen. Jedoch lässt sich das schlüssig und ohne übernatürliche Gründe erklären: „Hier treffen Berufs- und Freizeitverkehr zusammen. Müde und erschöpft versucht jeder, so schnell wie möglich ins Wochenende zu starten. So steigt das Unfallrisiko“, sagt Verkehrspsychologin Dora Beer.

Hals- und Beinbruch

Ob ihr da draußen nun abergläubisch seid oder nicht – wir wünschen euch einen relaxten und unfallfreien Start ins Wochenende. Und falls euch eine schwarze Katze über den Weg läuft, denkt immer daran: Ob diese tatsächlich Pech bringt, liegt nur daran, ob ihr ein Mann oder eine Maus seid.

Auch gut für Katz und Maus: In Costa Rica wird die erste Tierklinik gebaut. Mehr Infos dazu gibt’s beim Costa Rica Travelhotel.

Musiksessions im Costa Rica Hotel

Stell dir folgendes vor: Du bist in Costa Rica. Um den Abend ausklingen zu lassen hast du dir ein Glas Wein bestellt und sitzt bei angenehmen Temperaturen auf der Terrasse im Naturpradies. Vor dir geht die Sonne langsam zwischen die Palmen unter und es gibt eigentlich nur ein, was jetzt noch dazu fehlt: Musik!

Einladung zum Jammen

Genau das bekommst du im Costa Rica Hotel Paraiso del Cocodrilo in der Provinz Guanacaste in der Nähe von Samara. Wöchentlich finden abends Live Musiksessions statt, bei denen man entweder die Musik genießen oder selbst mich tätig werde kann. Jeder ist eingeladen und willkommen in einer entspannten Runde etwas zum Besten zu geben.

Profis zeigen was sie können

Dieses Angebot haben schon viele Einheimische und Gäste wahrgenommen, darunter auch einige prominente Größen. Vertreten waren beispielsweise bereits Jazz Pianist Svein Olav Herstad, der auf der ganzen Welt Konzerte gibt, Georg Weghofer, ehemaliges Mitglied der Mojo Bluesband aus Österreich und Till Lindemann, Sänger der weltbekannten deutschen Band Rammstein.

Hier kannst du dich davon überzeugen, wie es sich anhört, wenn Chef und Gast locker zusammen musiziert:

Youtube: Musiksession Costa Rica – Knockin on Heavens Door

Wer auf den Geschmack gekommen ist und vielleicht sogar ein paar Tage oder Wochen im Costa Rica Musikhotel bleiben will, sollte sich bald sein Zimmer und damit die Eintrittskarte zu Musik, Sonne und Strand besorgen.

Weitere Infos gibt es auch beim Costa Rica Hotel Paraiso del Cocodrilo.

 

Weg mit der Chemie, her mit der Natur!

Bio hier, Öko da. Momentan werden wir mit neuen Produkten rund ums Thema Gesundheit und Fitness zugeschüttet. Aber was ist wirklich gut für uns? Hier schon einmal vier Superpflanzen:

Ingwer

Ingwer schmeckt nicht nur super in vielen verschiedenen Gerichten oder als Tee, sondern hat auch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Zingiber officinale, wie die scharfe Knolle im Lateinischen heißt, ist ein echtes Multitalent. Es hilft bei Muskelschmerzen und Rheuma, beugt (Reise-)Übelkeit vor und soll sogar die Übelkeit von Chemotherapie Patienten lindern. Ob die Wurzel Erkältung und Grippe heilt ist nicht erwiesen, aber sicher ist, dass die enthaltenen Scharfstoffe den Körper wärmen. Unter anderem besteht Ingwer aus verschiedenen ätherischen Ölen, Antioxidantien, Scharfstoffen und natürlich Vitaminen. Die Knolle wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet, peppt aber auch heimische Gerichte auf. Zum Beispiel einfach mal in der Gemüsepfanne mitbraten oder Suppen damit verfeinern. Oder als Tee: Einfach ein Stückchen Ingwer (ca. 1 cm) kleinschneiden und mit heißem Wasser übergießen, etwas Zitronensaft hineinpressen und wem das zu scharf bzw. sauer ist, kann mit ein wenig Honig süßen. Tipp: Wenn mit Ingwer gewürzt wird, einfach mal das Salz weglassen, so kann ein gesunder Blutdruck erzielt werden.

Kurkuma

Kurkuma ist eine dem Ingwer ähnliche, vor allem in Asien vielverwendete Wurzel und wird bei uns oft auch als Gelbwurz bezeichnet. Die Wirkungsgebiete sind ähnlich wie beim Ingwer: Entzündungshemmend, schmerzlindernd und gut für die Fettverbrennung. Auch bei Magen- und Leberproblemen wird Kurkuma eingesetzt. Außerdem soll das Gewürz Herz-Kreislaufprobleme lindern und den Cholesterinspiegel senken. Das Wurzelgewächs ist ein Hauptbestandteil von Curry und kann ähnlich wie Ingwer in verschiedenen Gemüsegerichten verwendet werden. Neben dem würzigen Geschmack bringt Kurkuma auch eine gelb-orange Farbe ins Essen. Meistens wird das Gewürz in gemahlener Form verwendet. Besonders lecker in Reis- und Linsengerichten. Auch in Tees und Smoothies, genau wie Ingwer, kann das Pulver eingesetzt werden. Zum Beispiel in einem gelben Shake mit Ananas.

Knoblauch

Auch diese Knolle, die von vielen wegen des Mundgeruchs am nächsten Tag gemieden wird, steckt voller gesunder Power. Knoblauch reinigt das Blut, entgiftet den Körper und wirkt entzündungshemmend. Knoblauch kann in sehr vielen verschiedenen Gerichten verwendet werden, er passt beinah zu allem: Frisch und kleingehackt im Salatdressing, als Geschmacksgeber in Soßen und Suppen und in vielen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten kann Knoblauch zum Einsatz kommen. Vorsicht beim Braten, bei zu viel Hitze wird der Knoblauch braun und bitter. Sowieso kommen die Wirkstoffe besser, wenn man den Knoblauch roh verwendet. Ansonsten erst ganz am Ende mitkochen oder –braten. Ein Tipp gegen den Mundgeruch: Frische Petersilie oder Pfefferminze kauen.

Moringa

Der „Wunderbaum“ gilt als die vitalstoffreichste Pflanze der Welt und beinah alle Teile des Baumes können verwendet werden. Moringa enthält alles, was der Körper braucht: Zahlreiche Vitamine, pflanzliche Proteine, gesunde Fette, Mineralien und Spurenelemente. Die an Spinat erinnernden Blätter können frisch zum Beispiel als Salat gegessen werden. In Deutschland ist Moringa Pulver erhältlich, das aus den getrockneten Blättern hergestellt wird, da die Pflanze nur in tropischen und subtropischen Regionen wächst. Ein richtiger Fitmacher ist zum Beispiel ein Smoothie mit Moringa Pulver, Spinat, Banane, Apfel, Gurke und Wasser.

Hanfsamen

Die gesunden kleinen Samen haben nichts mit Marihuana zu tun und rauchen kann man sie auch nicht. Dafür haben sie eine Menge positiver Auswirkungen auf unseren Körper. Sie enthalten besonders viel Protein und die gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Der Verzehr von Hanfsamen sorgt dafür, dass wir uns fit und energiegeladen fühlen, macht Haut und Haare schöner und erhöht die Fettverbrennung. Außerdem wird durch Hanfsamen der Testosteronspiegel bei Männern erhöht und gut für das Gedächtnis ist die Pflanze auch. Dies sind nur einige der positiven Effekte von Hanfsamen. Die Samen kann man sich zum Beispiel morgens ins Müsli mischen, in Shakes integrieren oder als Topping auf Salate geben. Man kann den Hanf auch in Form von Hanfsamenöl zu sich nehmen. In dem hochwertigen, kaltgepressten Öl bleiben die wertvollen Nährstoffe erhalten und man kann es unter anderem im Salatdressing verwenden.

Leckere und gesunde organische Gerichte gibt es auch im Paraíso del Cocodrilo

Habe noch einen weiteren Blog Bericht über Kaffee doch gar nicht so ungesund wie gedacht geschrieben