Bungalow Costa Rica, Samara nahe Meer

zu vermieten Bungalow-Samara

Sind sie auf der Suche nach einem Häuschen in Strandnähe? Dann sind sie bei uns genau richtig. Wir vermieten den chilligsten Bungalow in Costa Rica Samara für bis zu 6 Personen in Guanacaste an der wunderschönen Pazifikküste.

Bungalow Costa Rica nahe Schildkröten Strand Buena Vista Samara

Der Bungalow befindet sich in einer Hotelanlage 7km von Samara entfernt. Der nächste Strand ist die Playa Buena Vista, welche in nur 10 Gehminuten zu erreichen ist. Der Bungalow ist sowohl für einen entspannten Familienurlaub, als auch für einen Ausflug unter Freunden geeignet und es gibt ausreichend Platz für bis zu 6 Personen. Das Hotel verfügt über einen Pool, welcher perfekt zum schwimmen, plantschen und relaxen geeignet ist. Außerdem gibt es ein à la carte Restaurant, in welchem sie natürlich immer herzlichst eingeladen und willkommen sind. Die Küche bietet internationale frische und organische Speisen an. Der nächste kleine Supermarkt ist nur 800m entfernt.

Betten im Bungalow im Hotel paraiso del cocodrilo
Einblick in das Costa Rica Bungalow

Ausstattung

Der Bungalow verfügt über 3 große Doppelbetten, eine vollausgestattete Küche, einen Wasserspender, ein Bad mit heißem Wasser, Klimaanlage sowie gratis Wifi. Und eine große Terrasse.

 Was gibt es in der Nähe?

Die Hotelanlage ist sehr ruhig und naturbelassen, dennoch in top gepflegtem Zustand. Es eignet sich perfekt zum runterkommen und entspannen und Sie können hier auch eine Menge Tiere beobachten, wie zum Beispiel Leguane, Affen, Nasenbären oder Papageie. Wie bereits erwähnt ist die Playa Buena Vista nur 400 m entfernt. Unmittelbar am Strand befindet sich ein Schildkrötencamp, bei welchem regelmäßig Schildkröten aus den Eiern schlüpfen. Mit etwas Glück können sie dabei sein, wenn die Kleinen zum ersten Mal in ihrem Leben in das Meer kriechen. Neben der Playa Buena Vista befindet sich der Playa Barrigona, ein traumhaft schöner Palmenstrand mit weißem Sand und Karibikflair. Der Strand ist meistens menschenleer und auf dem Weg dorthin trifft man auf einen beeindruckenden Wasserfall.

Schildkröten in Not

Samara Costa Rica Unterkunft
Doppelbett im Einzelzimmer im Costa Rica Bungalow

 

Wenn sie mal genug von der Ruhe haben können sie natürlich in den naheliegenden Ort Sàmara fahren. Die Fahrt dauert nur 10 Minuten und es gibt dort so ziemlich alles was man braucht (Restaurants, Bars, Apotheke, Supermarkt, Ärzte). Dort werden auch viele verschiedene Ausflüge angeboten: Kaffee-, Wal-, Delfin-, Schnorchel-, Tauch,- Reittouren etc. Und neben der Playa Sámara liegt auch noch die Playa Carillo, ein weiterer traumhafter Palmenstrand, welcher ebenfalls ideal zum plantschen und relaxen geeignet ist. Langweilig wird hier definitiv keinem!

Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst, Pura Vida!

Ein Aufenthalt im Bungalow bietet die Möglichkeit sich das Abenteuer Auswandern Costa Rica zu überlegen.

Hotel Praktikum Costa Rica Teil 4

Praktikum Costa Rica

Entspannte Woche in Samara

Nach einer wunderbaren Woche in Samara, haben wir es dann doch noch geschafft weiterzuziehen und die Rundreise vor meinem Praktikum in einer Natur-Lodge in Costa Rica zu beginnen.

Nichts geplant und vorgenommen

Wir hatten von Anfang an nichts geplant und uns vorgenommen immer schön spontan zu bleiben. Wir wollten uns einen Ort aussuchen, dort hinfahren, ein Zimmerchen nehmen und so lange bleiben wie wir eben Lust haben. Weil es uns schon in Samara so gut gefallen hat und wir uns auch noch nicht von der Sonne und dem Meer trennen konnten, haben wir beschlossen einen weiteren Strand auf der Nicoya Halbinsel zu erkunden. Es soll Richtung Norden zur Playa Brasilito gehen. Die Beschreibung im Internet klang vielversprechend: Schöner ruhiger Sandstrand, wenig besucht und nebenan noch Playa Conchal und Playa Flamingo.

Gleich am nächsten Morgen haben wir den ersten Bus nach Nicoya geschnappt. Von dort aus ging es nach Santa Cruz und von Santa Cruz nach Brasilito. Das Busfahren in Costa Rica ist viel einfacher als man es sich vorstellt – vorausgesetzt man spricht ein paar Brocken Spanisch! Es gibt keine Anzeigetafeln oder ähnliches, die Ticos sind jedoch mit ihrer offenen und freundlichen Art super hilfreich und geben einem sofort Auskunft darüber, wann und wo die verschiedenen Busse fahren. Und das aller Beste ist, dass die Fahrten sehr günstig sind, ein Ticket kostet meistens um die 700 Colones, was umgerechnet circa einem Euro entspricht.

Muscheln statt Sand – Playa Conchal

Der Strand von Brasilito war schön, jedoch nichts Besonders. Ein Highlight hingegen war die Playa Conchal gleich nebenan: Der komplette Strand war mit Muscheln übersäht, ein richtiges kleines Naturspektakel! Normalerweise wirkt das Meer von dem ganzen Sand immer etwas trüb, hier im Gegensatz war das Wasser türkis und glasklar und aufgrund der kaum vorhandenen Wellen konnte man super gut schwimmen und sich den ganzen Tag treiben lassen. Nebenbei schlürften wir immer wieder genüsslich das Wasser einer dicken Kokosnuss. Was für ein herrlicher Tag! Den nächsten Tag verbrachten wir an der Playa Flamingo. Der Weg dorthin war relativ anstrengend, wir haben den circa 4 km langen Weg über einen Berg genommen, da kommt man schon ganz schön ins Schwitzen bei 30 Grad in der Mittagshitze! Der Palmenstrand war wirklich hübsch anzusehen jedoch machten sich hier ganz deutlich die vielen Touristen und insbesondere die ‚Gringos‘ bemerkbar.

Da waren wir schon froh über die Ruhe in Brasilito… Am 15. September feiert Costa Rica die Unabhängigkeit und als wir gerade auf dem Weg zum Strand waren, kamen wir direkt an einem von der Schule eingeübten Umzug vorbei. Es war total schön anzusehen und beeindruckend mit wie viel Engagement und Begeisterung die Schüler aufgetreten sind. Mit welchem Aufwand und welcher Mühe das Einstudieren der Choreografie wohl verbunden war. Jungs und Mädels, von Klein bis Groß marschierten, tanzten und musizierten in den typischen traditionellen Anzügen und Kleidern die Straßen entlang, und sowohl die Kinder selbst als auch die begeisterten Eltern und andere Zuschauer waren voller Stolz – und das Zurecht, der Auftritt war großartig!

Vulkanische Aktivitäten beobachten – Rincón de la Vieja 

Früh am Morgen starteten wir mit dem ersten Bus von Brasilito nach Liberia. Unser nächstes Ziel war der Vulkan Rincón de la Vieja, was übersetzt Schlupfwinkel der alten Frau bedeutet, da laut einer alten Legende eine Hexe im Krater des Vulkanes haust. In Liberia machten wir uns dann voller Hoffnung auf die Suche nach einem Bus, welcher uns zum Eingang des Nationalparks bringen sollte, leider mussten wir jedoch nach viel Fragerei feststellen dass dieser schlichtweg nicht  existiert! Sch***e, dachten wir uns, ein Taxi den ganzen Weg hinauf war keinesfalls in unserem Budget. Wir waren eigentlich schon fest davon überzeugt, den Rincón von unsere Liste streichen zu können und saßen etwas enttäuscht in einem kleinen Restaurant neben unserem Hotel. Doch wie es der Zufall wollte, bot uns Pablo, der Besitzer des Lokals an, uns für 20$ zu dem Nationalpark zu bringen!

Ach, wie nett und hilfsbereit die Ticos und Ticas immer wieder waren! Wir haben nur schnell unsere Sachen gepackt und sind dann auch sofort los gefahren. Insgesamt haben wir uns dreimal verfahren und irgendwann erfahren dass unser Chauffeur selbst noch nie den Vulkan besichtigt hatte und somit den Weg gar nicht wusste und statt den gedachten 30 Minuten dauerte die Fahrt dann eben mal gute 2 Stunden, aber hey, wir haben unser Ziel erreicht und das noch dazu zu einem günstigen Preis! In diesem Sinne nochmal Danke Pablo!

Wir haben uns für den 3km langen Rundweg entschieden da wir schon relativ spät dran waren und die Nationalparks hier in Costa Rica immer schon um 16 Uhr schließen. Die Wanderung war wirklich fantastisch, eine Hälfte der Strecke war sehr trocken und weniger bewachsen, die andere Hälfte war tiefer tropischer Regenwald. Wir konnten verschiedenste Tiere sehen zum Beispiel Echsen, Vögel, Spinnen und sogar ein Riesenmeerschweinchen! Und das besondere an der ganzen Tour waren die unterschiedlichen vulkanischen Aktivitäten die man sich anschauen konnte: schlammig, brodelnde Erdlöcher, kochend heiße Quellen, Lava und vieles mehr. Es war wirklich alles total beeindruckend und spannend. Pünktlich, wie vereinbart wartete auch schon Pablo beim Ausgang des Parks auf uns, um uns wieder zurück zum Hotel zu bringen. Ziemlich erschöpft von dem langen Tag sind wir dann relativ früh ins Bett gefallen und waren voller Vorfreude auf den nächsten Tag. Auf nach Nicaragua!

Mein Praktikum im Hotel Costa Rica kann beginnen und ich freue mich auf die Arbeit Marketing und Service am Meer. Im Teil 3 Hotel Praktikum Costa Rica könnt ihr über die Zeit in Samara Hotel Praktikum Teil 3 lesen, Teil 5 Hotel Praktikum Costa Rica handelt von unserer Zeit in Nicaragua.

Unsere Costa Rica Heilpflanzen Geheimtipp

Sich vor Schadstoffen schützen

Unser Körper ist ständig damit beschäftigt sich vor Schadstoffen zu schützen und gegen Erreger anzukämpfen. Sei es der Mist, welcher sich in den industriell-hergestellten Lebensmitteln befindet, die klimawandelbedingte Verbreitung von Krankheitserregern, die Verunreinigung unserer Umwelt durch Gifte und Gase oder die Strahlung durch Handy, WLAN und Co.

 

Viele von euch denken sich jetzt vielleicht „Mir geht es doch ganz gut“, oder „ich habe keine Probleme“,  nicht wahr? Schön, mir geht es definitiv auch gut! Aber trotz allem sollte jedem von uns bewusst sein, dass man gewisse Lasten gezwungenermaßen zu tragen hat und es meistens erst die Langzeitschäden sind, welche man zu spüren bekommt. Aufgrund dessen ist ein gutes Immunsystem heute das A und O. Und dieses kann man sehr wohl beeinflussen und somit seinen Körper unterstützen.

 Unser Costa Rica Geheimtipp zur Stärkung des Immunsystems: Heilpflanzen! Hier eine kurze Vorstellung von 3 Heilpflanzen, welche wir hier im Hotelgarten selbst angepflanzt haben…

Costa Rica Organic aus dem Garten
selber angepflanzt in Samara

Ingwer

Die Ingwerwurzel ist eine besonders schmackhafte und vielseitig anwendbare Pflanze. Egal ob in Form von Smoothies, Salaten, Dressings, als Tee oder sogar als Dessert – die Wurzel kann eigentlich in jedem Essen verarbeitet werden. Aber warum genau ist der Ingwer so gut für uns? Die Heilpflanze beinhaltet einen außergewöhnlich hohen Gehalt an Antioxidantien. Diese wiederum benötigt der Körper zur Abwehr gegen die freien Radikale, welche vorerst die Zellen schädigen und im Extremfall zu Krebs führen. Außerdem zeigen verschiedenen Studien, dass ein regelmäßiger Konsum der Wurzel bei Erkrankungen an Arthrose oder rheumatroider Arthritis stark entzündungshemmend wirkt.

Auch eine gesunde Durchblutung wird gefördert, da der Ingwer als Blutverdünner gilt und somit das Risiko senkt, an Arteriosklerose oder Blutgerinnseln zu erkranken. Es gibt noch unzählige weitere Heilkräfte dieses wahrlich magischen Gewürzes: es wärmt Sie wenn Ihnen kalt ist, es hilft gegen Übelkeit, es lindert Blähungen, fördert die Verdauung, kann zur Entgiftung genutzt werden etc. Wieso sollte man auf so ein natürliches und noch dazu leckeres Heilmittel also verzichten?!

Curcuma

Eine weitere Pflanze aus unserem Garten ist die safrangelbe Curcuma Wurzel. In der chinesischen Medizin gilt das Gewürz schon seit mehr als 5000 Jahren als traditionelles Heilmittel wohingegen der Hauptinhaltsstoff Curcuminoid bei uns hauptsächlich nur als Färbemittel bekannt ist. Ähnlich wie der Ingwer besitzt die Pflanze unter anderem eine krebshemmende, schmerzstillende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Des Weiteren ist der Curcuma eine hervorragende Quelle für Eisen, Magnesium, Kupfer und eine Menge Vitamine und Mineralstoffe. Die gesundheitliche Wirkung des Curcuminoids auf Krebspatienten wurde bereits in mehr als 1000 Studien erforscht und grundsätzlich wurde festgestellt, dass die Wurzel auf so gut wie alle Krebsarten einen positiven Effekt hat – und das sowohl vorbeugend als auch therapiebegleitend.

Das Gute an dem Gewürz ist, dass es relativ geschmacksneutral und somit vielfältig einsetzbar ist. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Löffel voll Kurkuma im grünen Smoothie oder in einer Suppe? Das fällt Ihnen mit Sicherheit nicht einmal auf und bringt doch so viel Gutes mit sich. Gesunde Ernährung muss nicht immer schwer sein!

Cayenne

Der Cayenne Pfeffer ist wohl jedem bekannt. Viele denken jedoch, dass man es bei Cayenne mit einem Pfefferkorn zu tun hat, was ein Irrglaube ist, denn tatsächlich handelt es sich schlicht und einfach um Chilipulver. Der Wirkstoff dieser regelrechten Wunder-Schote nennt sich Capsaicin und befindet sich im Mark der Chili. Wer es also gerne etwas schärfer hat, dem kann Ich nur zu diesem Gewürz raten, denn es bringt wirklich eine Menge positiver Effekte mit sich: es kurbelt die Fettverbrennung an und kann dadurch zu einer Gewichtsreduktion führen, es macht das Blut flüssiger, erweitert die Blutgefäße und beugt somit vor Embolien vor und es ist sogar ein ausgezeichneter Krebsschutzfaktor!

Und noch ein besonderer Rat an Herzinfarktpatienten: In Notfall kann man neben einer Nitroglycerin-Kapsel auch eine Cayenne-Kapsel mit sich tragen, denn diese bildet den Herzinfarkt mindestens genauso, wenn nicht sogar schneller, zurück.

 Wer es also wagt, Chili, Ingwer und Curcuma in seinen Mahlzeiten zu integrieren, der wird vor Gesundheit bis ins hohe Alter strotzen! Natürlich finden sie all diese Zaubermittel auch in unserer Costa Rica Restaurant Speißekarte.

Nachtrag:

Hier noch ein interessantes Video vom Biochemiker „Roh Vegan am Limit“ über die Wirksamkeit von Cayenne bei Krebserkrankung und über den Einsatz von Cayenne bei einem Herinfarkt Notfall.

Youtube: Diese Pflanze wirkt Wunder bei einem Herzinfarkt

 

Ein weiterer Artikel zum Thema „Weg mit der Chemie, her mit der Natur„.

Hier noch ein paar Fakten bezüglich des Haferflocken Trends.

Pura Vida

Was ist wirklich in unserem Essen?

Die Lebensmittelindustrie lebt ganz gut von unserem Unwissen über die Zutaten in ihrer industriell verarbeiteten Nahrung.

Aber ihre Produkte sind vollgefüllt mit Chemikalien und Zusätzen, welche zu schweren und langfristigen Schäden führen können. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Transfettsäuren

Als erstes betrachten wir die Transfettsäuren. Bei der fabrikalen Herstellung kommt es oft dazu, dass die Pflanzenöle nicht richtig aushärten. Das passiert besonders oft bei verarbeiteter Magarine und hoch erhitzten Pflanzenölen. Ganz eklig wird es bei Pommes Frites, Chips und Keksen deren Verzehr sogar zu Herzerkrankungen und einem hohen Cholesterinspiegel führen. Früher gab es große Kampagnen der Margarine Industrie welche uns einreden wollten wie gesund Becel Margarine sei, viele schwenkten daraufhin bei ihrer Ernährung von Butter auf Margarine um. Heute weiß man jedoch, dass natürlich hergestellte Butter  viel gesünder ist.

Geschmacksverstärker

Weiter geht es mit den künstlichen Geschmacksstoffen. Es muss ja einen Grund dafür geben, warum das Lebensmittel es nötig hat, mit künstlichen Aromastoffen aufgepeppt zu werden: Das Produkt ist geschmacklos. Deswegen muss das minderwertige Lebensmittel in ein naturidentisches  Essen verwandelt werden, mit Natur hat das ganze jedoch nichts zu tun, denn ein gesundes Naturprodukt braucht keine Verbesserung! Das gleiche gilt auch bei Geschmacksverstärkern, welche sogar Allergien und Migräne auslösen können. Außerdem fallen auch die künstlichen Farbstoffe unter diese Kategorie. Ein gutes Beispiel ist das Pflanzenöl, welches nach einem langwierigem Verarbeitungsprozess eine blaue Farbe erhalten hat. Natürlich würde das niemand kaufen, weshalb man das Produkt einfach mit künstlicher gelber Farbe ‚aufhübscht‘.

Süßstoffe

Eine weitere Zumutung für unseren Körper sind künstliche Süßstoffe. Diese krebserregenden Stoffe werden übrigens auch in der Schweinemast verwendet. Darauf sollte besser verzichtet werden und außerdem ist der als notwendig empfundene Süßgeschmack eine reine Sache der Gewohnheit. Und jemand der die Finger gar nicht von den Süßen Sachen lassen kann, so wie ich zum Beispiel, dem rate ich zu frischem Obst. Hier in Costa Rica ist das Angebot besonders fein und die zuckersüßen Bananen gibt es sogar gratis vom Baum hier im Hotel Costa Rica, Samara, Paraiso del Cocodrilo.

Antibiotikum

Ein weiteres Gift, welches viele von uns essen ist das Antibiotikum. Der Umstieg auf homöopathische und natürliche Heilmittel statt Antibiotikum ist  weit verbreitet. Warum essen wir Dinge, die voller Stoffe sind, welche wir eigentlich vermeiden wollen? Konventionelle Massentierhaltung und lebensunwürdige Bedingungen führen zu kranken Schlachttieren. Als wäre dies nicht schon traurig und schlimm genug, wird den Tieren dann auch noch Antibiotikum verabreicht, damit sie ‚kerngesund‘ geschlachtet werden können. Und um noch eins drauf zu setzen: Das ganze kann auch zu unheilbaren Krankheiten führen, da sich Bakterienstämme bilden, gegen die keine Antibiotika mehr wirken. Deswegen – sowohl dem Tier als auch sich selbst zur Liebe – entweder komplett auf Fleisch verzichten oder das glückliche Rind, Huhn oder Schwein aus artgerechter und biologischer Haltung kaufen.

Konservierungsstoffe

Wussten Sie eigentlich, dass es viele traditionelle Methoden gibt um Lebensmittel haltbar zu machen? Nein? Dann hier ein paar Beispiele: räuchern, trocknen, einkochen, zuckern, salzen, vakuumieren, in Essig einlegen etc. Deswegen gibt es keinerlei Gründe die dafür sprechen, Nahrung mit künstlichen Konservierungsstoffen zu behandeln. Viel mehr deutet die Behandlung mit den konservierenden Stoffen darauf hin, dass unsaubere Produktionsmethoden kaschiert werden und Lebensmittel länger haltbar gemacht werden, als es ihnen gut tut.

Pestizide

Abschließend betrachten wir noch die Pestizide und Fungizide. Pestizide werden in Massen über die Felder gesprüht, um einen Schädlingsbefall der Pflanzen zu vermeiden. Diese Stoffe gelangen außerdem noch in die Grundwässer und dort werden sich durch die Wurzeln der Pflanzen aufgenommen. Daraus folgt, dass auch das Schälen der Gurke nichts bringt. Die Fungizide, auch Anti-Pilz-Mittel genannt, werden auf vielen Obstsorten verteilt, um das Schimmeln zu verhindern. Na dann guten Appetit! Vor allem Zitrusfrüchte sind extrem behandelt. Da bin ich froh über unseren ungespritzten Limetten-Baum hier im Hotel in Costa Rica, Samara.

Von Zeit zu Zeit ist es sehr ratsam sich zu entgiften.

Runterkommen in Costa Rica.

Wie die Zeit vergeht – Hotel Praktikum Costa Rica

Praktikumsbericht Costa Rica

Kleiner Bericht über mein Praktikum im Paradies

Warum denn genau nach Costa Rica? Eine Frage, die mir im Laufe des Hotel Praktikums sehr häufig gestellt wurde. Meine Antwort fiel immer gleich aus: eigentlich war es Zufall.

Aber jetzt, nachdem ich gut 4 Monate in Costa Rica gearbeitet und gewohnt habe, kann ich sagen, dass es ein schöner Zufall war. Was folgt ist ein kleiner Bericht über meine Zeit im Hotel Paraíso del Cocodrilo an der Playa Buena Vista.

Nach Ankunft erst einmal ausschlafen

Es ist relativ schwierig, alles was man innerhalb von 4 Monaten im Hotel Praktikum erlebt hat in ein paar wenige Worte bzw. in einen Bericht zu fassen. So viele verschiedene Eindrücke – da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

Vielleicht gehe ich am besten einfach chronologisch vor und beginne mit meinem ersten Arbeitstag nach meiner turbulenten Anreise (im Blog Costa Rica). Nachdem ich erst einmal ausschlafen durfte sah ich mein neues Umfeld zum ersten Mal bei Tageslicht – und war überwältigt von der grünen Pracht, die die Regenzeit in Guanacaste hervorgebracht hatte.

Natürlich war alles absolut anders und ungewohnt im Vergleich zu Deutschland, aber das war ja gerade der spannende Anreiz. Ganz selbstverständlich wurde ich von Anfang an sehr herzlich vom Hotel-Team aufgenommen, sodass ich mich direkt sehr wohl und willkommen gefühlt habe.

Stellenangebot Samara Hotel
Jeden Tag an den Strand..

 Spaziergang zum Strand

Nach einem kleinen Spaziergang zum Strand wurde ich dann erst einmal eingearbeitet. Zuerst gab es eine Führung durch das Hotel, dann wurden mir das Service-System erklärt und meine Aufgaben erteilt. Danach gab es eine kurze Einarbeitung am PC für den Marketingteil des Praktikums.

Da noch Nebensaison war, war das für die erste Zeit sowieso meine Hauptaufgabe. Täglich die Hotelwebsites aktualisieren und mit Inhalten füllen und Artikel zu verschiedenen Themen schreiben, dass war, was ich in der ersten Zeit so machte, da relativ wenige Gäste da waren und dementsprechend auch weniger Hilfe im Restaurant erforderlich war.

Beim Verfassen der Artikel konnte man schön kreativ werden, außerdem gefällt es mir im journalistischen Sinne zu schreiben, die Arbeit machte mir demnach von Anfang an Spaß. Nach ein paar ruhigeren Wochen freute ich mich dann aber auch schon darauf, dass die Hochsaison bald beginnen würde. Dann werde ich endlich einen Einblick hinter die Kulissen des gut besuchten Hotelbetriebs bekommen würde.

Kulturell eine einmalige Erfahrung

Abgesehen davon, dass Costa Rica generell natürlich wahnsinnig beindruckend ist und sehr spannende kulturelle Aspekte umfasst, war natürlich auch die Arbeit im Hotel bezüglich verschiedener Kulturen unglaublich spannend. Schon alleine das Arbeiten mit meinen Tico und Tica Kollegen war eine tolle Erfahrung, ich habe vorher selten mit so herzlichen und immer gut gelaunten Menschen gearbeitet.

Mit Beginn der Hochsaison reisten dann täglich auch viele Menschen aus allen möglichen Ecken der Welt an und ab, so hatte ich das Glück, auch  Eindrücke diverser Kulturen verschiedener Nationen zu erhalten und sehr nette Leute, die über den Globus verteilt leben, kennenzulernen.

Costa Rica Praktikum Bilder
Viele interesante Motive im Praktikum Costa Rica

Gefühl für die Sprache zu bekommen

Das Hotel Costa Rica war also gut voll und so arbeitete ich für eine Zeit lang etwas mehr im Service – was zusammen mit meinen Kollegen wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. Das war wirklich eine tolle Übung – vor allem für meine Sprachkenntnisse. Besonders gut hat es mir gefallen, wenn ich eine Zeit lang tatsächlich mit niemandem auf Deutsch reden musste, sondern zwischen Spanisch, Englisch und Italienisch hin und her wechseln musste. Es ist wirklich toll und wahnsinnig interessant sich mit Menschen auf ihrer Muttersprache – meiner Fremdsprache – zu unterhalten, und hilft noch einmal so richtig, ein Gefühl für die Sprache zu bekommen.

Wirklich spannend war es für mich persönlich auch zu sehen, wie verschiedene Länder so Urlaub machen, worin sie sich unterscheiden, ob Stereotypen zutreffen… Relativ schnell konnte man sich so anpassen und wusste ungefähr, wie man mit wem umgehen sollte, wer eher für sich sein möchte, wer sich gerne mal etwas länger unterhält und – für „arme Studenten“ nicht uninteressant – wer am besten Trinkgeld gibt. Die Arbeit im Service war demnach außerordentlich spannend und hat echt Freude bereitet – das hatte ich vorher gar nicht so erwartet.

Seit Beginn der Hochsaison war dann auch immer etwas los und genug zutun ab es auch definitiv. Dank der bunten Mischung im Hotel erlebte ich viele lustige Abende und lernte unglaublich nette Menschen aus aller Welt kennen. Eine solche Mischung erlebt man vermutlich nur, wenn man im Hotel arbeitet und sie garantiert die verschiedensten Erlebnisse.

Streit an Heilig Abend, Workaholics im Urlaub & Gäste in der Küche

Wie bereits erwähnt ist man plötzlich Teil der verschiedensten Situationen und Ereignisse, ob man nun möchte oder nicht. Mein Heilig Abend im vergangenen Jahr hatte zum Beispiel definitiv das Potenzial für eine schlechte Soap, inklusive gespaltenen Familienlagern, viel zu viel Wein und einem daramatischen (und schiefgelaufenen) Abgang. Ja, selbst im Urlaub läuft bei manchen Familien nicht immer alles harmonisch ab, auch nicht an Weihnachten.

Gut, man kommt sich in solchen Situationen schon etwas fehl am Platz vor, wenn sich die zwei Lager lautstark anfeinden und man hinter der Bar alles mitbekommt – aber ich konnte mich nicht über fehlende Unterhaltung beschweren.

Von nichts aus der Ruhe bringen lassen

Wie schon erwähnt fand ich persönlich es sehr interessant zu sehen, wie andere Menschen ihren Urlaub verbringen. Es ließen sich verschiedene Gruppen beobachten, es gab zum Beispiel die überaus angenehmen und absolut unkomplizierten „rundum-glücklich-Urlauber“ die sich von nichts aus der Ruhe bringen ließen und ihren Urlaub sichtlich einfach nur genießen wollten.

Dann gab es auch die Redebedürftigen, die ab und zu sehr gerne mal mit jemand anderem (in diesem Fall mit mir) als ihrer Reisebegleitung reden wollten. Auch die Urlaubs-Workaholics waren im Hotel stets präsent, und saßen bereits früh morgens im Restaurant an ihren Notebooks und Tablets um hier dem Chef zu antworten und da noch eine Mail zu schicken, anstatt einfach in Ruhe ihr leckeres Frühstück zu genießen.

Lodge Samara Costa Rica
gute Atmosphäre imHotel

Für-alles-Verständnis-haben

Auch sehr nett waren die für-alles-Verständnis-haben, manchmal gibt es halt einfach nicht alles in der Küche, denn wenn man frisch Kocht hat man nicht immer 100%ig alles da – da war es schön zu sehen, dass manche Gäste das keineswegs störte und sie es eher schätzten, dass man die Zutaten lieber frisch da hat. Es gab auch die ein oder anderen Gruppen die es nicht gestört hat, selbst mal etwas zu machen (auch wenn ich darum natürlich niemals gebeten hätte).

So bereitete eine sehr freundliche Tica beispielsweise ihr eigenes Gallo Pinto in der Hotelküche zu, als ich alleine im Dienst war und noch nicht wusste wie man das beliebte costa-ricanische Gericht zubereitet. Alles in allem waren die Gäste wirklich unglaublich nett und es war immer wieder interessant, Menschen aus einem fremden Land kennenzulernen – das hat sich die kompletten vier Monate lang auch nicht geändert.

Freizeit & Ausflüge

Natürlich war das Hotel Praktikum teilweise schon ziemlich anstrengend, aber in den 5 Stunden Mittagspause am Tag konnte ich mich immer gut erholen. Ob ich nun einen der wunderschönen Strände der Umgebung aufsuchte, um Sonne zu tanken (Barrigona und Barco Quebrado sind definitiv einen Ausflug wert!), oder einen Abstecher nach Sámara machte – in der Umgebung konnte man sich immer gut beschäftigen. Gut, die Radtouren sind vermutlich etwas anstrengender und extremer gewesen als zu Hause, aber ein bisschen auspowern schadet ja nicht.

Das schöne ist, dass man, auch wenn im Hotel natürlich prinzipiell eher Trubel herrscht, auch einfach seine Ruhe haben kann und für sich entspannen kann. Hierzu sind natürlich die weiten, einsamen Strände sehr geeignet. Auch sehr schön ist es, an seinen freien Tagen Costa Rica und in meinem Fall auch einmal Nicaragua zu erkunden. Costa Rica bietet so unglaublich viele einmalige Szenerien und Aktivitäten – da ist für jeden etwas dabei und kommt garantiert keine Langeweile auf.

Freizeitgestaltung

Oder man geht abends nach der Arbeit noch mit Kollegen aus – auf ein/en Feierabendbier/Cocktail, eine leckere Pizza oder in die nächste, typisch costa-ricanische Bar… Die Freizeitgestaltung hier ist wirklich einfach und bietet viele Möglichkeiten und hat mir ein paar sehr schöne Erinnerungen beschert – inklusive vieler exotischer und nicht exotischer Tierüberfälle.

Da kann es schon mal passieren das man den ein oder anderen Skorpion versucht loszuwerden, oder dass eine Kuh Herde den Poolbereich überfällt – Costa Rica ist halt ein tierreiches und tropisches Land. Aber gerade solche Sachen, Tiere täglich zu sehen, die ich vorher noch nie ohne Gitter und Gehege gesehen habe, waren für mich immer wieder besonders. Man hat halt wirklich einen komplett anderen Alltag in einer vollkommen anderen Umgebung und sammelt enorm viele Eindrücke und Erfahrungen – das ist eine Chance, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Egal ob nun während der Arbeit im Restaurant oder am PC – mein Hotel Praktikum an der Playa Buena Vista hat mir sehr viel Freude bereitet und auch einige Erfahrungen gebracht. Außerdem war es eine enorme Hilfe, um meine Spanischkenntnisse aufzubessern und endlich einmal anwenden zu können.

Allen, die Lust darauf haben eine gute Zeit in einem exotischen Land zu haben, nette Menschen kennenzulernen und dort zu arbeiten, wo andere zum Urlaub machen hinfahren, kann ich ein Stellenangebote in Costa Rica nur empfehlen. Wenn ihr auch mal so eine Erfahrung machen wollt und eine spannende Zeit im Ausland verbringen wollt, dann schaut doch mal beim Hotel Paraíso del Cocodrilo vorbei.

Wenn ihr Lust bekommen habt auf einTourismus Praktikum in Costa Rica  dann bitte Bewerbungen per mail

Gereist noch einen Praktikumsstelle frei.

Wir zerstören die Erde

Bitte schicken Sie kein Paket nach Costa Rica  

Paket nach Costa Rica

Unser Costa Rica Tipp: lassen Sie sich kein Paket nach Costa Rica schicken. Aber zunächst einmal muss ich zugeben, der Fehler lag auch bei mir selbst, da ich bei Google unter „Vitamine Costa Rica„ online einige Nahrungsergänzungsmittel bestellt hatte. Was ich übersehen hatte war, dass dieser Online Shop in Gringolandia (USA) war.

Ich habe Anfang Juni die Produkte bestellt und bezahlt und diese wurden per UPS nach Costa Rica geschickt. Die Kosten für die Nahrungsergänzungsmittel betrugen $ 65 – UPS nahm $17 für Frachtkosten.

Probleme über Probleme

Als erstes wurde mir von UPS mitgeteilt, dass ich 1. Eine Kopie meiner Aufenthaltsgenehmigung vorlegen muss und 2. Einen Antrag an das Ministerium de Hacienda  (Zollbehörde) auf Einfuhrgenehmigung der Pillen stellen musste. Beim 3. Punkt wurde es dann noch lustiger: Ich sollte ein Rezept für die Nahrungsergänzungsmittel bei der Behörde einreichen. Mehrfach habe ich erklärt, dass diese Pillen in jedem Vitaminshop in Costa Rica frei verkauft werden, ohne jegliche Rezeptvorlage. Kann mir bitte jemand erklären was das soll? Warum brauche ich ein verschriebenes Rezept für frei käufliche Dinge? Aber die Behörden behaarten darauf und ließen nicht locker, ein Rezept musste her.

Ich besorgte ein Rezept

Da viele Doktoren oder Ärzte mit der Materie der Nahrungsergänzungsmittel nicht vertraut sind und nur darauf bedacht sind die Chemie-Produkte der Pharmaindustrie an den Mann/Frau zu bringen hörte ich Sätze wie „Das kenn ich nicht“, „Noch nie davon gehört“ oder „Dinge die ich nicht kenne kann ich nicht empfehlen“. Das muss man sich mal vorstellen, es handelt sich bei den ganzen Sachen hauptsächlich um Vitamintabletten und Aminosäuren. Der Doktor in Samara attestierte mir letztlich gegen eine kleine bis mittlere freiwillige Gebühr, dass ich diese Naturprodukte für meine Gesundheit brauchte und unterschrieb mir eine Certificación Medico.

Der Spaß geht weiter

Ich schickte UPS das Zertifikat zu. Daraufhin kam eine Rückmeldung, dass ich persönlich zum Zoll oder zur UPS-Stelle kommen müsse um einige Zollpapiere und Dokumente zu unterschreiben. Nach einigen Telefonaten und weiterem hin und her, konnte ich mich letztlich mit UPS darauf einigen, dass ein Fahrer von Tamagringo zu mir kommt – gegen eine weitere kleine bis mittlere Gebühr – damit ich die Papiere hier vor Ort unterschreiben konnte. Ein freundlicher UPS-Mensch kam mit seinem Moped angefahren und ich unterschrieb die Papiere und zahlte 13 tausend Colones dafür.

Bis zum bitteren Ende

Etwa 10 Tage später kam wieder der freundliche UPS-Bote und brachte mir tatsächlich das Paket mit meinen Vitaminchen! Gleichzeitig hatte er aber auch eine neue Rechnung über Genehmigung, Steuern, Zoll Service und Märchensteuern dabei. Alles in allem kam es zu einem zusätzlichen Betrag von 67.737 Colones.

Resumé

Das Paket kam dann endlich am 1.Oktober 2017 an, immerhin nach 3 Monaten der Bestellung und Bezahlung. Und ich bezahlte über $ 250. Die Pillen hatten zwar nur $ 65 gekostet, aber was solls. Es hat mir Spaß gemacht, zu sehen wie albern das ganze abgelaufen ist und interessanter Weise sagen alle Betroffenen – abgesehen vom Zoll -, dass ich Recht habe und das Ganze ein großer Mist ist. Aber wie gesagt, der Fehler war meiner. Deswegen unser Tipp für Costa Rica: Niemals etwas nach Costa Rica schicken lassen und schon gar nicht wenn es sich um medikament-artige Dinge handelt.

 Weitere Ärgernisse

Ich bestelle über eBay ein Produkt, das meinetwegen einen Wert von $ 20 hat und 200g wiegt. Dann schickt das Ministerium de Hacienda der Post eine Anordnung, dass ich persönlich nach Puntarenas zum Zoll kommen soll um das Produkt abzuholen. Was soll der Scheiß? Ich kann keine achtstündige Fahrt von Samara nach Puntarenas in Kauf nehmen um ein Produkt abzuholen was einen Wert von $ 20 hat. Außerdem hätte ich da noch $ 60 Spritkosten. Kinders das geht doch so nicht! Merkt das denn keiner?!

Don’t worry be happy in Costa Rica

Das soll nicht heissen dass alles in Costa Rica Scheisse ist. Ganz im Gegenteil, denn immerhin Costa Rica als eines der glücklichsten Länder der Welt.

Weitere hilfreiche Tipps für Costa Rica finden sie auf unserem Blog Costa Rica.

Manipulation der Pharmaindustrie oder ernsthaftes Problem

46% aller Amerikaner leiden ab sofort unter Bluthochdruck. Eine beängstigende Tatsache, die sich scheinbar innerhalb einer Nacht entwickelte! Doch wie kann das sein?

Der Wert zur Bestimmung eines zu hohen Blutdruckes wurde wieder einmal abgestuft. Mittlerweile gelten alle Menschen, deren Blutdruck über 130/80 mmHg liegt als erkrankt – diese neue Erkenntnis wurde vergangenen Montag von der ‚American Heart Association‘ und dem ‚American College of Cardiology‘ bestimmt. Doch wozu das Ganze? Das Bluthochdruck gravierende Folgen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle mit sich bringt sollte wohl Jedem bekannt sein, genauso wie die Tatsache, dass vor allem in westlichen Ländern viele Menschen an Herzkreislauf Erkrankungen sterben.

Danke für den Hinweis, dass wir unseren zu hohen Blutdruck Wert nicht ignorieren und ernst nehmen sollten… Es stellt sich jedoch folgende Frage: Wie können 35 Millionen Amerikaner plötzlich zu Patienten werden, während der Wert quietschfideler Deutscher als „hochnormal“ bezeichnet wird? Sind diese Menschen wirklich ernsthaft krank? Oder hat da wieder mal die Pharmaindustrie ihre Finger im Spiel?

Grenzwerte runter – Umsätze rauf

Ähnliches gilt für Deutschland und andere europäische Länder. Auch dort sollen die Zielwerte im kommenden Jahr gesenkt werden, wie weit genau ist jedoch noch nicht geklärt. Der Trend liegt wohl darin, dass in den nächsten Jahren immer mehrere Menschen zum Arzt rennen werden, um sich diagnostizieren zu lassen, sie hätten einen gefährlich hohen Blutdruck und, um sich dann wiederrum, Medikamente verschreiben zu lassen. Gesunde Menschen werden krank gemacht – Profite der Pharmaindustrie werden gesteigert…Ein Wachstumsmarkt der keine Grenzen kennt – nur Grenzwerte.

Viele angesehene Mediziner sind der Meinung, dass ein Blutdruck von 140/90 bei älteren Menschen ein eher besserer Wert ist, als ein zwanghaft niedriger Wert von 120/80, weil die Durchblutung im Gehirn durch den etwas höheren Druck besser funktioniert. Außerdem bringen die vom Arzt verschriebenen Medikamente auch eine Menge Nebenwirkungen und verursachen somit einen neuen Schaden.

Selbe Situation bei Diabetes

Und auch bezüglich Diabetes scheint sich ein Krankheitskonzept durchgesetzt zu haben, das auf streng berechneten Werten beruht: Die Grenze zwischen krank und gesund verschiebt sich… Der Diabetes Typ 2 Wert wurde – ganz im Interesse der Arzneimittelkonzerne – von 140 mg/dl auf 126 mg/dl gesenkt. Das hat der Industrie natürlich Millionen neuer Patienten beschert. Und als ob es noch nicht genug Kranke gäbe, wurde auch noch Prädiabetes eingeführt, eine Vorstufe von Diabetes von der man ab einem Wert von 110 mg/dl betroffen ist. Aber woher kommen eigentlich diese Werte? James Gavin, Vorsitzender der US-amerikanischen Diabetesgesellschaft bestimmt die Werte in der Kommission. Der Witz an der ganzen Sache: Gavin ist auch als Berater der Pharmaindustrie äußerst aktiv.

Beste Therapie: gesünder leben

Grenzwert hin oder her, aber eines ist klar: Eine ernsthafte Erkrankung – seien es nun Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme – ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Und klar müssen Grenzwerte auf eine gewisse Art und Weise ernst genommen werden. Man sollte jedoch nicht wahllos irgendwelche Pillen schlucken, sondern zuerst genauer untersuchen ob man denn nun wirklich krank ist oder nicht. Denn über Nacht und ohne erkennbare Leiden wird man eigentlich nicht so schnell zu einem Patienten.

 

Und selbst wenn es kritisch um jemanden steht, gibt es neben der konventionellen Medikamente auch eine Menge Alternativen, die in Erwägung gezogen werden sollten. Vor Allem hier in Costa Rica, kann man mit Hilfe eines gesunden Lifestyles und einer ausgewogenen Ernährung schon vieles erreichen. Heilpflanzen in Costa Rica (wie Cayenne, Ingwer oder Curcuma) beugen ohnehin schon eine Menge Krankheiten vor aber auch Aminosäuren wie L-Arginin senken Ihren Blutdruck auf natürliche Art und Weise. Mit gesunder Ernährung in Kombination zu ausreichender Bewegung z.B. Joggen am Strand und genügend Vitamin D in Form von Sonne, tuen sie schon eine ganze Menge für ihren Körper. Und Erfahrungen zeigen, auch damit können sie Diabetes und hohen Blutdruck besiegen.

Deswegen raten wir Ihnen: Packen Sie Ihren Koffer und kommen sie in das Costa Rica Hotel am Pazifiksandstrand. Sie werden sehen, durch einen erholsamen und gesundheitsbewussten Aufenthalt bei uns, werden sie Ihre Medikamente nach 2 Wochen womöglich in den Müll werfen können.

Hier noch ein interessantes Video zu einem Vertreter der Pharmaindustrie, der sich ein wenig verplappert hat:

Bedrohte Eisbären in der Arktis

Das Packeis der Arktis schmilzt immer mehr ab. Die Schuld für dieses enorme Problem trägt der Mensch – die Last trägt der hilflos ausgesetzte Bewohner der Arktis: Der Eisbär.

Wenn das Zuhause einfach wegschmilzt

Die Durchschnittstemperatur der Arktis stieg in den letzten hundert Jahren um circa fünf Grad Celsius, die Fläche des Packeises nahm deutlich auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometer ab und wird immer dünner, somit wird auch das Jagdrevier der Bären immer kleiner. Der Auslöser dafür ist immer die gleiche Scheiße: Der Klimawandel! Dieser bedroht nun auch noch die letzten 26.000 Eisbären und die Prognosen sagen nichts Gutes voraus – zwei Drittel der Eisbären könnte bis zum Jahr 2050 ausgestorben sein, da das Packeis weiter schmelzen wird.

Vom Hunger geplagt

Die Eisbären leben in den arktischen Wintern und im Frühjahr auf dem Packeis, welches das Polarmeer um den Nordpol bedeckt. Zu dieser Zeit sitzen die Bären auf den Eisschollen und lauern nach ihrer Lieblingsbeute und Hauptnahrungsquelle, den Ringelrobben. Sie jagen und fressen so viel wie nur möglich um große Fettreserven zu sammeln – welche sie für die folgenden Monate, in denen das Packeis zu schmelzen beginnt und somit das Robben jagen nicht mehr klappt – zum Überleben benötigen. Mit Beginn des Frühlings stranden die Tiere dann völlig überfordert auf dem Festland, da sie dem schnellen Rückgang des Eises nicht direkt folgen können. Das Problem ist, dass sie zu dieser Zeit kaum Futter und Nahrung finden, sie hungern und überleben hauptsächlich aufgrund Ihrer Fettreserven. Sie besitzen auch nicht die nötige Kraft und Energie um beispielsweise ein Rentier zu jagen. Da die Bären von Hunger geplagt sind, kommen sie natürlich auch immer näher an Siedlungen heran, da sie dort vergeblich nach Nahrung suchen.

Hungern bis zum qualvollen Tod

Normalerweise kommt das Packeis zum Ende der Sommermonate wieder zurück, jedoch verschiebt sich das Zurückkommen seit den letzten Jahren immer weiter nach hinten. In manchen Teilen der Arktis hat sich diese eisfreie Zeit mittlerweile auf über fünf Monate verlängert und somit müssen die Eisbären noch länger an Land bleiben und weiterhungern – viele Bären, vor allem Jungtiere, sterben an den Folgen der Unterernährung. Zudem fällt es auch schwer einen Fortpflanzungspartner zu finden, was den Artenrückgang noch weiter ankurbelt, da es kaum mehr Nachkommen gibt.

Wir müssen unsere Erde schützen

Paul Nicklen, der kanadische Fotograf und Mitbegründer der Umweltorganisation Sea Legacy war mit seinem Expeditionsteam an der Küste der Baffininseln, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels, südwestlich von Grönland unterwegs. Dort beobachteten und filmten die Umweltschützer ein Eisbär Jungtier, welches sich kraftlos, dreckig und extrem abgemagert durch die karge Landschaft schleppte, immer wieder zusammenbrach und in Mülltonen nach Essen suchte. Dieses Video geht nun um die Welt – Nicklen versucht die Menschen darauf aufmerksam zu machen, welche fatalen Auswirkungen der Klimawandel mit sich bringt! Zitat Paul Nicklen: „Wenn sich die Erde weiter erhitzt, werden alle Eisbären und das gesamte Ökosystem am Nordpol verschwinden. Wir müssen unseren CO2 Fußabdruck verringern, das Richtige essen, aufhören, unsere Wälder abzuholzen, und anfangen, die Erde – unsere Heimat – an erste Stelle zu stellen.“

Und dabei stimmen wir Nicklen natürlich voll und ganz zu! Hier in Costa Rica wird der Tier- und Naturschutz groß geschrieben: Die Wälder werden nicht abgeholzt und die Regierung hat auch die letzten Zoos geschlossen. Am Strand Buena Vista gibt es ein Schildkrötenprojekt, welches sich um die Schildkröteneier kümmert und diese schützt. Und auch im Hotel Costa Rica wird der ökologische Fußabdruck möglichst gering gehalten und wir haben auch eine Buchempfehlung zum Thema Gesundheit Costa Rica.

 

Erwachsen werden ist nicht immer leicht – Meeresschildkröten in Costa Rica

Die Provinz Guanacaste ist dafür bekannt, dass regelmäßig tausende von Meeresschildkröten ankommen um ihre Eier auf den kilometerlangen Sandstränden verteilt zu legen. Das hört sich vor allem für Touristen nach einem sehenswerten Spektakel an – das ist es definitiv auch – doch leider sind die gelegten Eier auch einer Menge von Gefahren ausgesetzt…

Die Playa Ostional ist ein Ort auf der Nicoya Halbinsel, an dem besonders viele Schildkröten in Richtung Küste kriechen, in der Laichzeit sind es zwischen 500 und 700 Tausende. Die ADIO (association for the integral development of Ostional) bildete Gruppen bestehend aus Freiwilligen, die sich um die Erhaltung und den Schutz der Arten kümmern, doch alleine die Anstrengung der Volunteers reicht nicht aus. Die geschlüpften Babys werden sowohl durch die natürlichen Begebenheiten als auch durch den Menschen bedroht und eine erwachsene Schildkröte kann sich wirklich sehr glücklich schätzen und froh sein, es so weit geschafft zu haben – denn dieser Weg ist kein leichter.

Noch nicht mal das Licht der Welt erblickt – trotzdem schon gefährdet

Pro Quadratmeter befinden sich um die 4-16 Nester. Jede Schildkröte legt um die 100 Eier in ein etwa 50cm tiefes Loch. Die ideale Temperatur des Sandes sollte zwischen 25 und 35 Grad Celsius betragen, um das Ei nicht zu sehr zu erhitzen und somit zu beschädigen. Leider lauern viele Gefahren bereits vor dem Schlüpfen der hilflosen Jungtiere. Denn Viren und Bakterien alter Eier kreieren oft ungünstige Bedingungen, die einen erheblichen Schaden bezüglich der Entwicklung der Eier verursachen können. Und natürlich gibt es auch heute noch Räuber, die die Eier aus den Nestern klauen. Das können unterschiedliche Tiere wie zum Beispiel Hunde, Krabben und Vögel sein oder aber – erschreckenderweise – auch Menschen! Das Schildkröten-Ei gilt oftmals als Delikatesse und somit kann es durchaus passieren, dass es statt in dem Meer dann doch in der Pfanne landet. Dies ist natürlich strengstens verboten und wird auch von der Polizei kontrolliert, verhindern kann man es jedoch trotzdem nicht immer. Ein weiteres Problem ist die Flut: Das Ei darf auf keinen Fall mit Salzwasser in Kontakt geraten, da auch das zu einer Fehlentwicklung führen kann. Ist die Flut jedoch zu stark, wird das Nest überschwemmt und die Eier über dem Strand verteilt und somit zerstört.

Für Gewöhnlich schlüpfen die Kleinen in den Morgenstunden, dann müssen sie sich auf den Weg in Richtung Meer machen. Und selbst das wird ihnen erschwert, da der Sand des Strandes oft von Touristen platt getreten wurde und das Kriechen sich dadurch als besonders anstrengend erweist. Wie man sehen kann ist das Leben einer Meeresschildkröte nicht leicht – und daran haben mitunter auch wir Menschen Schuld! Auf was sollte man also unbedingt achten?

Was man vermeiden sollte

Klar können einem die kleinen Knirpse ganz schön leidtun, wenn sie so hilflos in ihren Nestern zappeln. Das kann in dem ein oder anderen von uns schon mal den Mutter- oder Beschützerinstinkt wecken. Doch man muss eisern bleiben! Den Tieren sollte weder dabei geholfen werden das Nest zu verlassen noch sollten die Tiere ins Meer getragen werden. Ersteres ist zu vermeiden, da die Muskeln der Babys beim Verlassen des Nestes beansprucht und genutzt werden sollen. Und zweites ist gefährlich, da sich die Tiere erst langsam an die kalten Temperaturen des Meeres gewöhnen müssen und das ins Meer bringen einen Kälteshock auslösen könnte. Aber auch die Muttertiere sollten nicht gestört oder berührt werden, denn das könnte sie in eine Stresssituation versetzten, die wiederum negative Auswirkungen auf den Laichgang haben kann.

Schildkrötencamp Playa Buena Vista

Auch hier an der Playa Buena Vista nahe dem Hotel Paraiso del Cocodrilo bei Samara kommen regelmäßig Schildkröten um ihre Eier abzulegen. Am Strand befindet sich auch ein Schildkröten Projekt, bei dem Freiwillige aus der ganzen Welt kommen können, um dort abgeschottet in einem Camp, ohne Strom und unmittelbar am Meer zu wohnen. Dadurch können sich die Volunteers einzig und alleine mit dem Schutz und der bestmöglichen Entwicklung der Eier befassen. Das Camp kann natürlich besucht werden und mit etwas Glück können auch sie bei ihrem nächsten Costa Rica Urlaub dabei sein, wenn die geschlüpften Babys zum ersten Mal in den weiten Pazifik kriechen.

Informationen finden sie bei Guanacaste Geschichten

Abschließend noch etwas für Gesundheitsbewusste: Welche Stoffe wirklich in unserem Essen stecken

Mein Hotelpraktikum in Costa Rica, ab in den Dschungel! (1Teil)

Schon immer war es einer meiner größten Träume für eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Eine andere Welt entdecken, neue Kulturen kennenlernen, meine Sprachkenntnisse verbessern und natürlich auch meinen Lebenslauf aufpeppen.

Mein Tourismusmanagement Studium bietet mir hier wohl die besten Möglichkeiten da man im 3. Semester ein Auslandsstudium und im 5. Semester ein Auslandspraktikum absolvieren kann. Leider platze dieser Traum letztes Jahr für mich, da ich trotz ziemlicher Zuversicht eine Absage der Universität Aruba erhielt. Alle Studienplätze seien bereits vergeben. Ziemlich frustrierend! Deswegen war für mich sofort klar: Das Praktikum im Ausland ist ein MUSS! Relativ früh machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Stelle. Das Problem bei der ganzen Sache war jedoch, dass ich gar nicht so genau wusste wo ich denn nun eigentlich hin will. Bleibe ich in Europa oder soll es doch über die weiten Weltmeere hinausgehen? Immer öfter hörte ich von meinen Kommilitonen, dass sie sich um einen Platz bei den angesehenen und bekannten Tourismusunternehmen bemühten. Vielleicht um so schnell wie möglich eine Karriere anzustreben? Oder um „große Namen“ in ihrem Lebenslauf stehen zu haben? All das schien mir absolut unwichtig.

Meine Prioritäten setzte ich von Anfang an auf gutes Wetter, eine entspannte Atmosphäre und eine andere Sprache. All das natürlich in Kombination mit einer Menge Spaß und Freude. Letztendlich kann ich mich bis heute nicht daran erinnern, wieso ich mich eigentlich für das Land Costa Rica entschieden habe. Ich denke es war wohl eher Zufall, kurzzeitig fixierte ich mich nämlich sehr auf Amerika, insbesondere Kalifornien. Trotz der ewigen und lästigen Recherche war einfach nichts Ansprechendes für mich dabei. Und siehe da, eines Tages bin ich auf der Seite meinpraktikum auf ein Hotelpraktikum in Costa Rica aufmerksam geworden! ‚Hotel Paraiso de Cocodrilo‘ hörte sich von Anfang an sympathisch an. Mein Interesse wurde zudem geweckt, als ich mich über die genaue Lage des Hotels informierte. Direkt am Pazifik, auf der Nicoya – Halbinsel, abseits von dem städtischen Trubel und mitten im Dschungel. Und noch dazu: unter deutscher Leitung! All das hörte sich ziemlich vielversprechend an, deswegen beschloss ich sofort meine Bewerbungsunterlagen wegzuschicken. Und wenige Tage später erhielt ich auch schon eine Einladung zu einem Skype Gespräch!

Skype – Gespräch 1. Versuch

Natürlich macht man sich vor einem Bewerbungsgespräch eine Menge Gedanken. Insbesondere in Deutschland herrschen diesbezüglich oft strenge und starre Normen und man weiß ja nie so genau was auf einen zukommt, welche Fragen einem gestellt werden, ob man den Ansprüchen gerecht wird etc. Sicherheitshalber setzte ich mich dann doch lieber mal mit einem weißen Blüschen und etwas Schminke, natürlich überpünktlich zum vereinbarten Termin, vor meinen PC. Und dann hab ich gewartet und gewartet und gewartet. Anfangs vergingen nur Minuten, irgendwann war es dann über eine Stunde. Ich habe Rainer, dem Besitzer des Hotels, dann gleich eine Mail geschrieben wie es denn nun ausschaut mit unserem Gespräch. Zwei Stunden später kam dann eine Antwort dass es ihm Leid tut und er spontan nach Santa Cruz fahren musste. Macht nix, dachte ich mir und wir vereinbarten einen neuen Termin.

Skype – Gespräch 2. Versuch

Gleiches Prozedere wie beim ersten Versuch. Etwas nervös saß ich wieder abends um Punkt 20 Uhr (in Costa Rica 12 Uhr mittags) vor meinem Bildschirm und wartete auf den Skype Anruf. Und wieder habe ich gewartet und es kam nichts. Nach einer Stunde war ich etwas enttäuscht schon wieder versetzt geworden zu sein und ging davon aus, dass wohl nichts mehr passieren würde. Aber dann plötzlich gegen 21:30 Uhr ein Anruf! Ganz aufgeregt hab ich diesen angenommen und hatte dann Rainer vor mir sitzen. Sofort wurde mir klar, dass es keinen Grund gibt, aufgeregt zu sein. Rainer machte sofort den typischen „Aussteiger“ – Eindruck: braun gebräunt, zerzaustes Haar, sichtlich entspannt und relaxt. Er meinte er habe ein wenig die Zeit vergessen als er mit seinen beiden Hunden eine Runde am Strand spazieren war. Diese Gelassenheit machte auf Anhieb einen positiven Eindruck auf mich und bei unserem lockeren Gespräch wurde mir auch sofort klar, was es mit dem Ausdruck ‚Pura Vida‘ auf sich hat. Von meiner Seite her gab es keinerlei Zweifel. Rainer meinte er würde sich das ganze überlegen und mir dann Bescheid geben wie alles abläuft. Heißt das jetzt, dass ich die Stelle habe?

Sprachlos vor Glück

Eine Woche später, meinte Rainer dann ich solle einen Flug buchen und ihm eine Kopie als Bestätigung schicken. Ich war sprachlos vor Glück und konnte es gar nicht so richtig glauben! Es war nun also endlich entschieden, ich habe ein Hotel Praktikum in Costa Rica, ein echtes Abenteuer aber auch eine neue Herausforderung, welcher ich mich bald stellen sollte. Je mehr ich mich über das Land informierte, desto größer wurde meine Vorfreude. Es war ständig nur von traumhaft schönen Stränden, einer überwältigenden Tier- und Pflanzenwelt im tropischen Regenwald und einem relaxten Lifestyle der sogenannten `Ticos und Ticas` die Rede. Noch dazu machte das Land einen sehr sicheren Eindruck und scheint für zentralamerikanische Standards sehr weit entwickelt zu sein. Diesmal konnte meinem großen Traum wirklich nichts mehr im Wege stehen!

Wenn ich euer Interesse geweckt habe könnt ihr gerne den 2. Teil über meine Anreise und mein Hotelpraktikum in Costa Rica lesen, wie die Anreise und meine ersten Tage in einem für mich völlig fremden Land verlaufen sind.