Hotel Praktikum Costa Rica – Wie die Zeit vergeht

Mittlerweile bin ich schon 4 Monate hier im Hotel Paraiso del Cocodrilo. Es fällt mir gar nicht mal so leicht zu begreifen, dass mein Praktikum nächste Woche schon zu Ende ist…

Spannender Einstieg

Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Arbeitstag am 1.Oktober hier erinnern. Zu dieser Zeit war das Hotel meistens komplett leer da es in der Regenzeit kaum einen Menschenseele hier zu uns in den Dschungel verschlagen hat. Gleich zu Beginn meines Praktikums tobte auch der Tropensturm „Nate“ durch Costa Rica. Wie stark der Sturm in Wirklichkeit war haben wir erst im Nachhinein bemerkt, da wir die 4 Tage in denen es durchgehend wie aus Eimern geschüttet hat keinen Strom hatten. Während sich die Familie zu Hause Sorgen machte, da ich keine Lebenszeichen von mir gab und in den deutschen Medien alles überdramatisiert wurde, hockte ich hier im Dschungel mit dem Gedanken, es handelt sich hier um ganz gewöhnliches Wetter der Regensaison. Letztendlich war ich aber auch sehr froh, als das Internet und vor allem der Strom wieder zurück kamen!

Nebensaison

In den Monaten Oktober, November und Anfang Dezember war ich hauptsächlich mit der Arbeit am Computer beschäftigt. Ich verfasste sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch Artikel zu ganz unterschiedlichen Themen, die ich dann auf den verschiedenen Blogs publizierte. Zudem arbeitete ich mit den Content Management Systemen Drupal, Typo3 und WordPress um die Websites des Hotels up to date zu halten. Anfangs hatte ich meine Zweifel, ob mir das Praktikum hier denn auch was für mein Studium bringen würde aber im Nachhinein betrachtet habe ich auf jeden Fall eine Menge über den Umgang mit CMS und über das Marketing dazu gelernt. Ich hatte sogar die Möglichkeit eine komplett neue WordPress-Website nach meinen Vorstellungen zu erstellen. Vieles gestaltete sich auch nach dem Prinzip „learning by doing“ aber gerade dabei lernt man meiner Meinung nach am meisten, da man sich intensiv mit der Thematik beschäftigen und auch bei Problemen nach geeigneten Lösungen suchen muss.

Vorbereitungen für die Saison

Ab Mitte Dezember fokussierte sich die Arbeit aber immer weniger auf den Computer und mehr auf die Gäste. Zudem stand Weihnachten – und somit die absolute Hauptsaison – vor der Tür und es musste noch viel erledigt werden, bevor all die Gäste das Hotel stürmten! Alle Zimmer und Apartments gehören jedes Jahr erneut auf Vordermann gebracht und somit mussten wir noch neue Matratzen, Bettwäsche, Handtücher, Pfannen etc. kaufen. Vieles konnten wir in Nicoya erledigen aber da ich sowieso noch einmal aus Costa Rica ausreisen musste, um weitere 3 Monate Aufenthalt hier zu kriegen fuhren Rainer und ich einen Tag früh morgens nach Nicaragua zur Grenze und auf dem Rückweg statteten wir dem Walmart in Liberia noch einen Besuch ab.

Besuch von Zuhause

Auf Weihnachten freute ich mich besonders stark und das nicht etwa weil mir das Weihnachtsfest so viel bedeutet, sondern weil Besuch von zu Hause kam: Meine Mutter zusammen mit Freund und einer Dose selbst gebackener Plätzchen im Gepäck! Das Wiedersehen nach 4 Monaten war das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich hätte kriegen können. Und auch die folgenden 2 Wochen waren wohl die schönsten für mich hier im Hotel. Wir gingen zusammen reiten, liefen gemeinsam nach Samara, machten uns einen schönen Tag an der Playa Carillo, fuhren gemeinsam zur Musik Session im Flying Taco usw. Gleichzeitig war die Zeit wohl auch die anstrengendste, da das Hotel komplett ausgebucht war und somit eine Menge Arbeit im Restaurant anstand.

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine großartige Zeit hier im Hotel hatte. Ich durfte viele tolle  Leute kennen lernen, neue Kontakte knüpfen, konnte viel Spanisch sprechen und eine Menge dazulernen. Und auch mit meinem Chef Rainer habe ich mich super gut verstanden und wir haben auch viel zusammen unternommen. Meine Freizeit verbrachte ich am Strand, im Pool, in Samara oder einfach ganz entspannt in einer der Hängematten des Hotelgartens. Die 4 Monate die anfangs so ewig lang wirkten, sind wie im Flug vergangen und ich bin zwar froh all meine Liebsten zu Hause bald wieder zu sehen aber gleichzeitig auch traurig diesen traumhaften Ort verlassen zu müssen. Mein Costa Rica Abenteuer ist zum Glück noch nicht ganz vorbei, da mir noch 6 weitere Wochen bevorstehen, in denen ich das Land und auch das Nachbarland Panama erkunden kann. Ich kann  aus eigener Erfahrung nur jedem empfehlen, ein Praktikum hier im Hotel Costa Rica zu absolvieren. Bei Hotelpraktikum Costa Rica könnt ihr auch noch nachlesen, wie ich überhaupt zu meinem Praktikum hier kam.

Pura Vida

Superfoods

Kaum ein Trend ist momentan mehr vertreten: ob Blogger auf Instagram, Markenbotschafter bei Facebook, Youtube-Tutorials mit Vorstellungen der neuesten Produkte – sie sind überall, die Superfoods. Nicht nur die Prominenz auch das Mädchen von nebenan schwört auf diese kleinen Naturwunder. Aber sind Superfoods wirklich so super? Oder haben wir hier lediglich ein Paradebeispiel allerfeinsten Marketings?

Was sind eigentlich Superfoods?

Tasten wir uns doch erstmal mit kritischer Neugier an das Thema heran. Superfoods sind nicht klar definiert, auf der Suche nach einer Auflistung stößt man bei unterschiedlichen Quellen auf verschiedene Klassifizierungen. Was klassifiziert ein Lebensmittel also als Superfood? Ganz einfach: ein Lebensmittel, das sich durch eine reiche Nährstoffdichte positiv auf die Gesundheit auswirkt und darüberhinaus kaum künstlich verarbeitet sowie relativ kalorienarm ist, kann als Superfood definiert werden. Hierzu zählen z.B. Chia-Samen, Acai-Beeren, Kakao, Goji-Beeren, Granatapfel, Spirulina, Chlorella, Maca-Wurzeln, Mandeln, Ingwer, Avocado, Papaya, Moringa, Kurkuma, Heidelbeeren, Rote Bete, Grünkohl, Aronia-Beeren, Leinsamen, Weizen- und Gerstengras und je nach Quelle noch einige mehr.

Und was soll das bringen?

Nimmt man also einige dieser Produkte zu sich, kann man seine Energiebereiche mit Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Enzyme, Eiweiß, Eisen sowie Balaststoffen schnell aufladen. Viele Superfoods sollen bei unterschiedlichen Krankheiten (z.B. Krebs) oder sonstigen Beschwerden helfen. Über die Gesundheitsbranche hinaus profitieren die Verkäufer der Lebensmittel an dem aktuellen Fitnesstrend: Low Carb High Fat (LCHF), High Carb, Paleo-Diät – vor lauter Möglichkeiten sieht man den Wald vor Bäumen kaum. Der Muskelaufbau solle unterstützt und die Fettverbrennung angekurbelt werden.

Wahrheitsgehalt

Betrachten wir die Geschichte der Superfoods bevor sie zu Superfoods geworden sind, spricht Alles für die Wirkung dieser Wunder-Lebensmittel. Um zur Stärkung von Kriegern vor dem Einzug in eine Schlacht oder zur Steigerung der Fruchtbarkeit. Bereits vor hunderten von Jahren haben die verschiedenen Beeren, Samen und Nüsse sich ausgezahlt.

Und auch wir, vom Hotel Paraiso del Cocodrilo, können eine Wirkung einiger Lebensmittel bestätigen. Seit nunmehr sechs Jahren nimmt Hotelchef Rainer an Tagen, die besonders viel Power abverlangen, z.B. den ein oder anderen Moringa-Samen aus dem Garten zu sich. Dieser gibt ihm Energie für den gesamten Tag! Auch der ein oder andere experimentierfreudige Gast ist überrascht über die Wirkung und nimmt sich einen kleinen Vorrat mit. Genau so verhält es sich mit Kurkuma, Ingwer und Papayas. Es besteht keine Notwendigkeit die von der Natur produzierten Produkte erneut in eine Kapsel- oder Pulverform abzuwandeln.

Es geht auch so: ab in den Garten, anpflanzen, warten, pflücken und die eigenen wirklich unbehandelten Superfoods zu genießen. Auf dem Hotelgelände angebaut wachsen hier unterschiedlichste Nüsse, Pollen, Samen und Früchte, die bereits einen festen Platz in der organischen Speisenkarte vom Hotel Paraiso del Cocodrilo Restaurant gefunden haben. Hier schließen wir uns also Angela Clausen, Lebensmittel-Expertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an. Sie rät zu Skepsis bei stark verarbeiteten Waren: „Wenn man Superfoods zu sich nehmen möchte, dann sollte man definitiv besser die ganze Frucht essen als Pulver oder Kapseln.“

Superfoods sind wirklich super

Fassen wir das Thema also mal zusammen: Superfoods wirken sich positiv auf den Menschen aus. Eigenst getestet und für gut befunden! Hotelchef Rainer z.B. hat auf diesem Wege seit seiner Auswanderung nach Costa Rica sein Diabetes besiegt. Es wäre jedoch auch bereits schon möglich einen Apfel mit vielen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen als Superfood zu klassifizieren. Warum das allerdings nicht gemacht wird, liegt auf der Hand: ein Apfel ist ein Apfel und selbst für das größte Marketing-Ass wird es schwer, diesen so zu vermarkten, dass eine Preissteigerung gerechtfertigt werden könnte. Kein Profit, kein Interesse. So läuft das nun mal.

Und besser als jedes Superfood ist und bleibt ganz klassisch die gesunde und ausgewogene Ernährung. Natürlich ist der Gedanke verführerisch, einmal am Tag ein Wunder-Lebensmittel zu sich zu nehmen und den Rest des Tages nur Fastfood und Cola zu sich zu nehmen und dann trotzdem behaupten zu können, man würde gesund leben. Niemand hat gesagt, dass gesund leben einfach ist. Vertraut auf Eure Intuition und horcht in Euren Körper hinein! Ihr konntet doch nicht anders und habt die Currywurst mit Pommes rot/weiß gegessen. Wie fühlt Ihr Euch danach? Ich kann nur für mich sprechen und sagen: meistens fühle ich mich übersättigt, ich bin schlapp und würde mich am liebsten hinlegen. Nach einem schönen Stück Fisch oder Fleisch oder auch nach der guten alten Stulle mit Avocado, Käse oder womit auch immer, sieht das schon ganz anders aus.

Aber auch hier gilt: alles in Maßen. Verbietet man sich jeden Kontakt mit Burger, Schokolade und anderen süßen Sünden, macht das Leben doch auch keinen Spaß. Die Abwechslung macht es. Entdeckt Eure eigenen Superfoods und ganz wichtig: Essen macht Spaß, Essen macht glücklich, Essen ist gesellig und nicht an Trends gebunden – guten Appetit und Pura Vida!

Freitag der 13. – Hals- und Beinbruch!

Das Jahr 2015 meint es nicht gut mit abergläubischen Menschen, denn schon zum dritten Mal haben wir den Unglückstag Freitag den 13.

Vielen wird mulmig, wenn sie dieses Datum im Kalender sehen. Doch manche geraten sogar regelrecht in Panik, denn sie leiden an der Paraskavedekatriaphobie. Der Begriff leitet sich ab aus dem lateinischen „parasceves“ (Vorbereitungstag, meist vor dem Sabbat/Samstag) sowie den griechischen Wörtern „treiskaideka“(Dreizehn) und „phobos“ (Furcht).

Wir in Costa Rica verbringen den Unglückstag wie jeden anderen auch: Entspannt am Meer mit viel Sonne und tollen Temperaturen. Von Pech weit und breit keine Sicht. Aber wie kam es eigentlich zu dem schlechten Ruf dieses Tages?

 Roman und Film                                      

„1907 erschien ein Roman von Thomas W. Lawson, in dem es um einen Börsenkrach an diesem Tag geht“, erklärt Kulturwissenschaftlerin Eva Kreissl. 1916 wiederum gab es den Film „Freitag, der 13.“, in dem an besagtem Tag mehrere Menschen sterben. „Im Prinzip waren es schlicht dieser Roman und dieser Film, die den Tag populär machten“, mein Kreissel.

Freitag in der Bibel

Doch nicht nur die Meiden sind schuld daran, dass der Wochentag „Freitag“ in Verruf geraten ist. Schon in der Bibel war dieser negativ besetzt. Adam und Eva sollen an diesem Wochentag in den verbotenen Apfel gebissen und so die Sünde in die Welt gebracht haben.

Des Weiteren wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt. Auch der Aberglauben um die unheilbringende Dreizehn – damals „Dutzend des Teufels“ genannt – lässt sich aus christlicher Tradition ableiten. Beim letzten Abendmahl mit Jesus saßen 13 Menschen am Tisch – der 13. war der Verräter Judas.

Unfallzahlen

Für alle Verängstigten gibt es allerdings Erleichterung, denn aus Statistiken geht hervor, dass Freitag der 13. Nicht gefährlicher als jede andere Tag ist. Die Zürich Versicherung wertete Schadensmeldungen (Kfz, Unfall, Haushalt, Rechtsschutz) der vergangenen beiden Jahre aus: Die meisten Vorfälle gab es an Montagen, gefolgt von Dienstag und Mittwoch. Die Zahl der Schäden, die an Freitagen auftraten, die auf einen 13. fielen, lagen sogar unter dem Durchschnitt.

Laut dem Autofahrerclub ARBÖ ist der Freitag der Wochentag mit den meisten Unfällen. Jedoch lässt sich das schlüssig und ohne übernatürliche Gründe erklären: „Hier treffen Berufs- und Freizeitverkehr zusammen. Müde und erschöpft versucht jeder, so schnell wie möglich ins Wochenende zu starten. So steigt das Unfallrisiko“, sagt Verkehrspsychologin Dora Beer.

Hals- und Beinbruch

Ob ihr da draußen nun abergläubisch seid oder nicht – wir wünschen euch einen relaxten und unfallfreien Start ins Wochenende. Und falls euch eine schwarze Katze über den Weg läuft, denkt immer daran: Ob diese tatsächlich Pech bringt, liegt nur daran, ob ihr ein Mann oder eine Maus seid.

Auch gut für Katz und Maus: In Costa Rica wird die erste Tierklinik gebaut. Mehr Infos dazu gibt’s beim Costa Rica Travelhotel.

Musiksessions im Costa Rica Hotel

Stell dir folgendes vor: Du bist in Costa Rica. Um den Abend ausklingen zu lassen hast du dir ein Glas Wein bestellt und sitzt bei angenehmen Temperaturen auf der Terrasse im Naturpradies. Vor dir geht die Sonne langsam zwischen die Palmen unter und es gibt eigentlich nur ein, was jetzt noch dazu fehlt: Musik!

Einladung zum Jammen

Genau das bekommst du im Costa Rica Hotel Paraiso del Cocodrilo in der Provinz Guanacaste in der Nähe von Samara. Wöchentlich finden abends Live Musiksessions statt, bei denen man entweder die Musik genießen oder selbst mich tätig werde kann. Jeder ist eingeladen und willkommen in einer entspannten Runde etwas zum Besten zu geben.

Profis zeigen was sie können

Dieses Angebot haben schon viele Einheimische und Gäste wahrgenommen, darunter auch einige prominente Größen. Vertreten waren beispielsweise bereits Jazz Pianist Svein Olav Herstad, der auf der ganzen Welt Konzerte gibt, Georg Weghofer, ehemaliges Mitglied der Mojo Bluesband aus Österreich und Till Lindemann, Sänger der weltbekannten deutschen Band Rammstein.

Hier kannst du dich davon überzeugen, wie es sich anhört, wenn Chef und Gast locker zusammen musiziert:

Youtube: Musiksession Costa Rica – Knockin on Heavens Door

Wer auf den Geschmack gekommen ist und vielleicht sogar ein paar Tage oder Wochen im Costa Rica Musikhotel bleiben will, sollte sich bald sein Zimmer und damit die Eintrittskarte zu Musik, Sonne und Strand besorgen.

Weitere Infos gibt es auch beim Costa Rica Hotel Paraiso del Cocodrilo.

 

Weg mit der Chemie, her mit der Natur!

Bio hier, Öko da. Momentan werden wir mit neuen Produkten rund ums Thema Gesundheit und Fitness zugeschüttet. Aber was ist wirklich gut für uns? Hier schon einmal vier Superpflanzen:

Ingwer

Ingwer schmeckt nicht nur super in vielen verschiedenen Gerichten oder als Tee, sondern hat auch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Zingiber officinale, wie die scharfe Knolle im Lateinischen heißt, ist ein echtes Multitalent. Es hilft bei Muskelschmerzen und Rheuma, beugt (Reise-)Übelkeit vor und soll sogar die Übelkeit von Chemotherapie Patienten lindern. Ob die Wurzel Erkältung und Grippe heilt ist nicht erwiesen, aber sicher ist, dass die enthaltenen Scharfstoffe den Körper wärmen. Unter anderem besteht Ingwer aus verschiedenen ätherischen Ölen, Antioxidantien, Scharfstoffen und natürlich Vitaminen. Die Knolle wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet, peppt aber auch heimische Gerichte auf. Zum Beispiel einfach mal in der Gemüsepfanne mitbraten oder Suppen damit verfeinern. Oder als Tee: Einfach ein Stückchen Ingwer (ca. 1 cm) kleinschneiden und mit heißem Wasser übergießen, etwas Zitronensaft hineinpressen und wem das zu scharf bzw. sauer ist, kann mit ein wenig Honig süßen. Tipp: Wenn mit Ingwer gewürzt wird, einfach mal das Salz weglassen, so kann ein gesunder Blutdruck erzielt werden.

Kurkuma

Kurkuma ist eine dem Ingwer ähnliche, vor allem in Asien vielverwendete Wurzel und wird bei uns oft auch als Gelbwurz bezeichnet. Die Wirkungsgebiete sind ähnlich wie beim Ingwer: Entzündungshemmend, schmerzlindernd und gut für die Fettverbrennung. Auch bei Magen- und Leberproblemen wird Kurkuma eingesetzt. Außerdem soll das Gewürz Herz-Kreislaufprobleme lindern und den Cholesterinspiegel senken. Das Wurzelgewächs ist ein Hauptbestandteil von Curry und kann ähnlich wie Ingwer in verschiedenen Gemüsegerichten verwendet werden. Neben dem würzigen Geschmack bringt Kurkuma auch eine gelb-orange Farbe ins Essen. Meistens wird das Gewürz in gemahlener Form verwendet. Besonders lecker in Reis- und Linsengerichten. Auch in Tees und Smoothies, genau wie Ingwer, kann das Pulver eingesetzt werden. Zum Beispiel in einem gelben Shake mit Ananas.

Knoblauch

Auch diese Knolle, die von vielen wegen des Mundgeruchs am nächsten Tag gemieden wird, steckt voller gesunder Power. Knoblauch reinigt das Blut, entgiftet den Körper und wirkt entzündungshemmend. Knoblauch kann in sehr vielen verschiedenen Gerichten verwendet werden, er passt beinah zu allem: Frisch und kleingehackt im Salatdressing, als Geschmacksgeber in Soßen und Suppen und in vielen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten kann Knoblauch zum Einsatz kommen. Vorsicht beim Braten, bei zu viel Hitze wird der Knoblauch braun und bitter. Sowieso kommen die Wirkstoffe besser, wenn man den Knoblauch roh verwendet. Ansonsten erst ganz am Ende mitkochen oder –braten. Ein Tipp gegen den Mundgeruch: Frische Petersilie oder Pfefferminze kauen.

Moringa

Der „Wunderbaum“ gilt als die vitalstoffreichste Pflanze der Welt und beinah alle Teile des Baumes können verwendet werden. Moringa enthält alles, was der Körper braucht: Zahlreiche Vitamine, pflanzliche Proteine, gesunde Fette, Mineralien und Spurenelemente. Die an Spinat erinnernden Blätter können frisch zum Beispiel als Salat gegessen werden. In Deutschland ist Moringa Pulver erhältlich, das aus den getrockneten Blättern hergestellt wird, da die Pflanze nur in tropischen und subtropischen Regionen wächst. Ein richtiger Fitmacher ist zum Beispiel ein Smoothie mit Moringa Pulver, Spinat, Banane, Apfel, Gurke und Wasser.

Hanfsamen

Die gesunden kleinen Samen haben nichts mit Marihuana zu tun und rauchen kann man sie auch nicht. Dafür haben sie eine Menge positiver Auswirkungen auf unseren Körper. Sie enthalten besonders viel Protein und die gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Der Verzehr von Hanfsamen sorgt dafür, dass wir uns fit und energiegeladen fühlen, macht Haut und Haare schöner und erhöht die Fettverbrennung. Außerdem wird durch Hanfsamen der Testosteronspiegel bei Männern erhöht und gut für das Gedächtnis ist die Pflanze auch. Dies sind nur einige der positiven Effekte von Hanfsamen. Die Samen kann man sich zum Beispiel morgens ins Müsli mischen, in Shakes integrieren oder als Topping auf Salate geben. Man kann den Hanf auch in Form von Hanfsamenöl zu sich nehmen. In dem hochwertigen, kaltgepressten Öl bleiben die wertvollen Nährstoffe erhalten und man kann es unter anderem im Salatdressing verwenden.

Leckere und gesunde organische Gerichte gibt es auch im Paraíso del Cocodrilo

Habe noch einen weiteren Blog Bericht über Kaffee doch gar nicht so ungesund wie gedacht geschrieben

„Godzilla“-El Niño 2015/16

Fast auf der ganzen Welt wurden 2015 Wärmerekorde aufgestellt. An vielen Orten, auch in Deutschland, gab es mal wieder extrem milde Temperaturen im November und Dezember. In Nord- und Südamerika ist das Wetterchaos noch extremer, da hier das Phänomen El Niño mit im Spiel ist!

Was ist El Niño?

Eine überdurchschnittliche Erwärmung im äquatorialen Bereich des Pazifik führt alle paar Jahre zu dem sogenannten El Niño, einem Wetterphänomen, das zwischen sechs und 18 Monate andauert. Die Auswirkungen von El Niño sind aber nicht nur in Amerika, sondern auch weltweit zu spüren. So ist das Phänomen auch an den hohen Temperaturen des letzten Jahres beteiligt. Nun sprechen Klimaforscher von einem „doppelten El Niño“, das heißt, dass es dieses Mal über zwei Jahre hinweg extreme Wetterverhältnisse geben wird. Es wird gewarnt, dass in den kommenden Monaten, bis zum Frühsommer 2016, mit Hitze und Dürren, aber auch mit Starkregen und Überflutungen gerechnet werden muss.

El Niño heißt nicht gleich „Katastrophe“!

El Niño muss aber nicht unbedingt eine Katastrophe bedeuten, in manchen Regionen sind seine Effekte sogar positiv: Zum Beispiel können Regenfälle im trockenen Westen der USA eine Erleichterung nach langer Dürre sein. Im Osten der Vereinigten Staaten gibt es in einen El Niño Jahr oft weniger Hurricanes als üblich. Was aber nun passiert, wenn dieses Wetterphänomen in Kombination mit dem durch uns verursachten Klimawandel interagiert, ist ungewiss.

El Niño in Costa Rica

Inwiefern sind die Auswirkungen von El Niño hier in Costa Rica zu spüren? Vor allem in der Provinz Guanacaste, die sowieso schon die trockenste Region des Landes ist, hat es in der letzten Regenzeit kaum Niederschläge gegeben. Das hat natürlich negativen Einfluss auf die Landwirtschaft in dieser Gegend, da das Land ausgetrocknet ist. Auch sind die Temperaturen zurzeit höher als normalerweise, was auch als Effekt des El Niño betrachtet werden kann.

Wir müssen auf alles gefasst sein

Fakt ist, dass 2015 das heißeste Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen war. Sicher wissen wir auch, dass dieser El Niño besonders stark ausgeprägt ist und der stärkste seit 50 Jahren werden könnte. Auch 2016 sollen wieder neue Hitzerekorde aufgestellt werden. Wir können uns also wahrscheinlich auf neue Extrem(un-)wetter gefasst machen!

Mehr spannende Costa Rica News gibt es hier

Die schönsten Horrornachrichten der Woche

Unsere tägliche Wurst führt zu Krebs, in Indonesien brennt es unaufhörlich und manche Teile der Welt werden auf Grund der Erderwärmung bald gar nicht mehr bewohnbar sein.

So klingen die schönsten Horrornachrichten der Kalenderwoche 44 im Jahr 2015. Wir liegen ganz entspannt bei herrlichem Wetter am Pazifiksandstrand von Cosa Rica und ärgern uns auch nicht mehr über die täglichen Katastrophen. Was es mit ihnen genau auf sich hat, trommeln wir von Palme 7 in Costa Rica direkt in die Welt:

Wurst krebserzeugend
tägliche Wurst führt zu Krebs,

1. Wurst ist krebserregend

Dass so ein Weißwurstfrühstück vielleicht nicht unbedingt gesünder ist als ein Teller Obst, ist den meisten vermutlich bewusst. Nun aber stuft die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) verschiedenes Fleisch als krebserregend ein.

Auf Grund der vorliegenden Daten, ist sicher, dass verarbeitetes Fleisch wie zum Beispiel Würstchen, Schinken oder Corned Beef Krebs verursachen kann. Bei sogenanntem rotem Fleisch halten sie es für wahrscheinlich. Das gilt beispielsweise auch für das Rinder-Steak aus der Pfanne oder das Schweinekotelett vom Grill. Um weißes Fleisch, also Geflügel, geht es in dem Bericht nicht.

Müssen wir jetzt alle auf Fleisch verzichten und vegetarisch leben? Die Antwort ist klar: nein. Wie immer kommt es auf das richtige Maß an. „Für den Einzelnen ist das Risiko klein, infolge des Fleischkonsums Darmkrebs zu entwickeln“, sagt Kurt Straif von der IARC. „Aber das Risiko steigt mit der verzehrten Menge.“

2. Indonesien brennt

Illegale Brandrodung war in Indonesien schon immer ein Problem. Dass dieses Jahr dazu auch noch der Regen aus bleibt, macht die Lage nur noch drastischer. Denn nicht nur die Brände an sich sind gefährlich – Feinstaub verdunkelt den Himmel über Südostasien.

Der PSI-Wert, mit dem die Feinstaubbelastung der Luft gemessen wird, lag zuletzt bei 1700. Ein schockierender Wert, da Messungen über 100 bereits als gesundheitsgefährdend gelten. Vergangenen Samstag wurden katastrophale 2400 erreicht. Atmen ist unter diesen Umständen kaum noch möglich. Dass dieser Zustand seine Opfer fordert, liegt auf der Hand.

Bei PSI Werten um die 2000 liegt die Sicht bei unter einhundert Metern. Somit arbeiten auch die zahlreichen Hilfskräfte unter Lebensgefahr. Mehr als 20.000 Soldaten und Feuerwehrleute kämpfen inzwischen mit internationaler Hilfe einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Brände. Dass der Torfboden weiträumig und metertief glüht, macht die Löscharbeiten nahezu unmöglich.

3. Den Golfstaaten steht ein heißes Ende bevor

 Wir alle wissen es: der Klimawandel ist real und hat verherende Folgen für uns. Und ist es erschreckend, was für eine düstere Prognose Forscher nun für die Golfstaaten wagen.

Bei ungebremstem Ausstoß von Treibhausgasen werden Sommertemperaturen am Persischen Golf regelmäßig auf Werte von über 60 Grad Celsius steigen werden. Selbst für junge und gesunde Menschen dürfte das unerträglich sein. Beschriebenes Phänomen könnte diesen Teil der Erde bis Ende des Jahrhunderts weitgehend unbewohnbar machen.

Auch in diesem Jahr gab es schon Hitzewellen, die vor allem älteren und kranken Menschen schwer zu schaffen machten. Größtenteils in der Golfregion, aber auch auf der ganzen Welt.

Bei der Provinz Guanacaste in Costa Rica ist beispielsweise sehr auffällig, dass die Regenzeit dieses Jahr auszufallen scheint. In Monaten, in denen es sonst starke Niederschläge gab, hofft man vergeblich auf den von der Natur in der Trockenzeit dringend benötigten Regen. Aber wer weiß, vielleicht regnet es dann ja einfach in der Trockenzeit.

Hier gibt es weitere Infos zu dem Wetter in Costa Rica.

Mit welchen Problemen die Natur in Guanacaste und der ganzen Welt noch zu kämpfen hat, findet man hier.

Costa Rica Hotel-Praktikantin oder Crocodile Dundee?

Schon seit 1,5 Monaten bin ich nun Praktikantin in dem Costa Rica Samara Hotel „Paraiso del Cocodrilo“. In dieser Zeit konnte ich bereits viele tolle Erfahrungen sammeln, relaxen und wunderschöne Strände sehen. Was aber jetzt schon ein absolutes Highlight für mich war, ist mein Ausflug zum Rio Tempisque.

Da gerade noch Regenzeit ist, haben wir derzeit relativ wenige Gäste im Hotel. Umso mehr freute ich mich, als vor ein paar Tagen ein junges, deutsches Pärchen für einige Nächte zu Besuch kam. Die beiden waren sehr unternehmungslustig, konnten aber außer der Phrase „Pura Vida“ kein Wort spanisch. Als sie sich dazu entschieden eine von Ticos geleitete Krokodiltour zum Rio Tempisque zu machen, fragten sie mich, ob ich sie vielleicht als kleine Dolmetscherin begleiten wolle. Nichts lieber als das!

Holprige Anfahrt

Gegen Mittag machten wir uns also auf den Weg zu dem kleinen Ort „Puerto Humo“ in Costa Rica, Guancaste. Bewaffnet mit Kamera, Trinkflaschen und vor allem viel Mückenspray saßen wir in dem kleinen Leihwagen des Pärchens. Ein Geländewagen wäre wohl eine bessere Wahl gewesen – für Costa Rica im Allgemeinen, aber vor allem auch für diese Strecke. 1,5 Stunden fuhren wir einerseits über geteerte Straßen, andererseits aber vor allem über die schlimmsten Holperpisten. Anstrengend!

Wo sind wir hier gelandet?

Als das Handy-Navi verkündete, dass wir nun am Ziel seien, wussten wir erstmal nicht weiter. Wo sollte die Anlegestelle noch sein? Gut, der Ort war nicht besonders groß und das Ziel musste irgendwo am Wasser sein, so viel stand fest. Wir irrten kurz durch die Gegend und wurden von Einheimischen, die vor ihren Häusern saßen, kritisch beäugt. Schließlich stießen wir auf eine Straße, in der ein Mann wild mit seinem Hut winkte und „Tour?!“ schrie. Er schien die die richtige Ansprechperson zu sein und so folgten wir ihm bis zum Fluss. Hier wartete schon ein weiterer Tico auf uns, der uns den Weg zu den Booten wies.

Wenn das mal gut geht

 An der Anlegestelle passierten wir ein Metallgestänge versehen mit Holzpaletten, unter uns dicker, brauner Matsch. Ja, hier fühlen sich Krokodile bestimmt wohl. Diese wackelige Konstruktion führte dann auch als Steg vom Ufer direkt aufs Boot. Allerdings, so richtig gut befestigt war hier nichts und es hieß großen Lücken mit kleinen Sprüngen zu überwinden. Allein das war schon ein kleines Abenteuer.

Das Boot an sich sah dann aber Gott sei Dank wesentlich stabiler aus. Außer uns dreien und den zwei Ticos war kein weiterer Passagier an Bord, also konnten wir uns frei auf den zahlreichen Sitzplätzen verteilen, damit jeder von uns in eine andere Richtung Ausschau nach Krokodilen halten konnte.

Auf hoher See

Der Rio Tempisque war viel größer und breiter, als ich ihn mir vorgestellt hätte. Das Wasser war ziemlich schlammig und undurchsichtig, sodass man keine Ahnung hatte, was da gerade unter einem lauter oder eben nicht. Also mal lieber nicht die Arme aus dem Boot halten, sicher ist sicher.

Wenige Minuten, nachdem wir loslegten, hielten wir auch schon wieder. In gebrochenem Englisch versuchten uns die Ticos auf etwas aufmerksam zu machen. Wir sahen zwar einen weißen Vogel, verstanden aber nicht ganz, was es damit auf sich hat. „This is no eagel“ verstand ich und fragte mich, was mir die Information bringen solle, dass das kein Adler sei. Herzlichen Glückwunsch, das ist kein Adler? Zum Glück hatten die Beiden ein Bild von den verschiedenen, vorkommenden Tierarten des Flusses dabei und somit war schnell klar, okay, das ist wohl ein „Snow Eagle“. Macht auch schon gleich viel mehr Sinn.

Und schon ging es weiter.

Die Hitchcock-Insel

 Natürlich sollte es nicht bei dem eben umgetauften No-Eagle bleiben. Nach einer Weile Fahrt durch das idyllische Naturparadies gelangten wir zu der sogenannten Vogel-Insel, auf der es nur so von bunten Kreaturen wimmelte. Schon weit vorher hörte man Gezwitscher und Geräusche, die man eigentlich eher einem Wildschwein hätte zuordnen können. Wir fuhren extra nah heran um alles zu Überblicken und staunten nicht schlecht, wie viele verschiedene und verrückte Vögel sich auf dieser Insel versammelten. Alfred wäre begeistert!

Suchbild: Wo ist das Krokodil?

Angestrengt starrten wir während der Fahrt in Baume, Büsche, auf Ufer und in das Wasser auf der Suche nach weiteren Tieren und natürlich vor allem Krokodilen. Ab und zu machten wir Halt, da die Ticos (ganz im Gegensatz zu uns und unseren ungeschulten Augen) ausgefallene Vögel oder riesige, orange Leguane entdeckten. Schnell wurden die Kameras gezückt und hier und da versucht einen guten Schnappschuss zu landen.

Bei der Krokodil-Insel unweit der Vogelinsel war es dann endlich soweit: Krokodile! Aber wo? „MUUUUUCHOS Cocordilos!“ wiederholten die Ticos immer und immer

 wieder, doch wir wollten beim besten Willen keine erkennen. Erst als wir etwas näher heranfuhren und sich da im Wasser etas bewegte, erkannten wir die umherdümpelnden Tiere. Nicht ohne Grund nicht ganz leicht, da quasi nur Nasenlöcher und ein Teil vom Schwanz aus dem Wasser ragten. Auch hier wurde eifrig geknipst, jedoch relativ erfolglos. Aus dem Wasser wollte keines der rund 10 Krokodile kommen und so blieb uns nichts anderes übrig, als uns mit dem halbverdeckten Anblick zufrieden zu geben. Naja, immerhin!

Rückenwind und Sonne im Gesicht 

Nach knapp zwei Stunden Seefahrt machten wir Kehrtwende mit dem Boot und fuhren wieder zurück. Da ich allerdings genug von dem ständigen Starren hatte und jetzt ja schon einige Tiere erblicken konnte, beschloss ich die restliche Zeit zu entspannen. Die Sonne schien und ich machte es mir vor dem „Captain“ ganz vorne auf dem Bug bequem. Ein bisschen bräunen, Augen zu machen, durchatmen, den Fahrtwind spüren, Augen wieder auf machen und vor einem das Wasser, die grüne Landschaft und den Horizont sehen. Wenn es auch nicht 100% mit den Krokodilen geklappt hat, hat es sich mindestens schon dafür gelohnt. Erholung pur.

Ab nach Hause

Wieder an Land angekommen, waren wir ganz schön erledigt. Ist halt eben doch anstrengend, so ein Tagesausflug. Wir bedankten uns recht herzlich bei den zuvorkommenden Ticos und machten uns auf den Heimweg zum Hotel, während es schon etwas dämmerte. Zufrieden machte ich es mir auf dem Rücksitz bequem und schlummerte trotz der Holperpiste ein bisschen vor mich hin und träumte davon, wie ich meinen Freunden und der Familie von meinem aufregenden Tag im Costa Rica Nationalpark Palo Verde erzählen werde.

Ganz nackt ist nicht so mein Ding

Verklemmt sein und Purismus ist in. Facebook bringt keine nackten Tatsachen, aber Hetze und Gewalt ist erlaubt. Wie ist es mit dir? Und wie mit mir?

Morgens nackt am Meer in Costa Rica

Immerhin habe ich es jetzt einige Tage hintereinander geschafft, morgens um 6 Uhr mit den Hunden am Strand von Samara Costa Rica zu joggen und dann noch weiter zum Strand von Buena Vista bis zu einem Platz, an dem ich mich dann nackt ausziehen kann und mich in die Wellen treiben lasse. Um diese Uhrzeit ist naturgemäß noch niemand am Strand, denn nackt unter Leuten ist nicht so mein Ding.

Portugal Algarve Lagos Schweinebucht

Allerdings erinnere ich mich noch an Portugal, wo wir jedes Jahr in der sogenannten Schweine-Bucht in Lagos an der Algarve waren, nackt, denn Schweine und nackt das passt ja zusammen. Das sah manchmal ganz gut aus und manchmal nicht so. Hier waren die Nackten in der absoluten Mehrheit, obwohl es in so einem katholischen Land selbstverständlich verboten war. Manchmal kämmen die Polizisten auch in die felsige Bucht und prügelten mit Genuss auf die Nackten ein, was aber auf Dauer bei ihnen zu einer gewissen Ermüdung führte und später gab es dann auch keine Streicheleinheiten mehr.

Meine Freundin sagt dazu „Es sieht nur gut aus, wenn man auch gut aussieht“. Daraufhin eine andere Freundin „Gott hat nicht alle Menschen gleich erschaffen“. Naja, der eine isst Schweinshaxe und der andere Salatplatte. Der eine geht joggen und bewegt seinen Arsch und der Andere sitzt vor der Flimmerkiste und frisst Chips. Klar, Gene spielen auch eine Rolle.

Aber die Schweinebucht in Lagos Portugal war ja auch ziemlich außerhalb und wahrscheinlich wird es diese auch gar nicht mehr geben. Immerhin ist das ja schon einige Jahre her. Damals kamen Leute aus allen Ländern da zusammen, um am Strand oder besser gesagt in dieser Bucht zu relaxen.

Von den Aktivitäten der letzten Nacht erholen

Da war ich dann einige Jahre jeden Sommer 5-6 Monate um das Leben zu genießen. In der Schweine-Bucht wurde morgens relaxt und sich von den Aktivitäten der letzten Nacht erholt dann so gegen Nachmittag wurde man aktiv, spielte Strandtennis, ging tauchen redete mit Anderen. Einige brachten ihre Gitarre mit und es wurde Musik gemacht.

Ein Portugiese, Marke Pirat oder Seemann, machte seinen Bierstand auf. Und da gab es andere, die ihre sexuellen Aktivitäten begannen. Damals schien das keinen zu stören und einige Portugiesen schauten sich das ganze genussreich und verdeckt aus sicherer Entfernung an.

Heute kann man getrost die Algarve zu den Turistenhochburgen zählen und am Strand tummeln sich die Leute. Im Gegensatz dazu hat Costa Rica noch sehr viele naturbelassene Strände, an denen nicht andauernd jemand vorbei kommt und dir einen Teppich verkaufen will.

 Handtuch-Keuschheit-Tanz

Ja, ja, ich weiß, dass ich jetzt ein wenig weit aus geholt habe, aber diese Erinnerungen kommen mir halt in den Kopf.

Also so ganz nackt ist nicht so mein Ding am Strand von Buena Vista, Costa Rica, aber angenehm ist es schon im Meer und wenn ich dann zurück jogge, mag ich keine nassen Sachen an meinem „zarten Körper“. Beim Umziehen ist man halt nackt oder führt einen Handtuch-Keuschheit-Tanz vor.

Freunde, alles ganz relax in Costa Rica , natürlich und entspannt am Meer.

Noch ein Costa Rica Tipp

Mountainbike fahren in Costa Rica, Guanacaste .ist eine feine Sache, ich fahre auch gerne am Strand und durch die Berge. Sie können Sie sich jederzeit Mountainbikes ausleihen, mit denen sie auf eigene Faust die Gegend erkunden. Bike Costa Rica Gesundheit und Fitness, Wir empfehlen Hanf!

 

Venceremos, oder auch nicht

Joggen in Costa Rica am Meer – den Arsch bewegen!

Wenn jemand mal eine gewisse Zeit gelaufen ist und sich dementsprechend fit fühlt, kann er kaum wieder damit aufhören.

Joggen am Meer in Costa Rica, Playa Buena Vista, ein Erfahrungsbericht in zwei Teilen im Zeitraum zwischen 2007 und 2015.

Ich weiß jetzt doch nicht mehr so genau wie lange ich jetzt schon täglich am Morgen an den Strand, hier in Costa Rica, Guanacaste, mit den Hunden zum Joggen gehe. Aber sicher sind es bereits sechs Wochen und da darf ich mir auch mal auf die eigene Schulter klopfen, denn am schwersten ist die Kontinuität beizubehalten.

Ich gehöre ja nicht zu den Leuten, die immer alles aufschreiben. Wann bin ich gelaufen, wie lange und welche Zeit und sowas. Immerhin habe ich es geschafft, mir in den Arsch zu treten, wenn ich keine Lust hatte und bin dann doch gegangen. Im Endeffekt, jeder kennt es, fühlt man sich hinterher fitter und zufriedener.

Auch in der Regenzeit super Wetter

Costa Rica, Guanacaste ist wunderschön in der Regenzeit, auch wenn in den Reiseführern was anderes steht. In dem Artikel „Regenzeit in Costa Rica“ könnt ihr das nachlesen.

Heute, genau wie gestern, ging ich sogar bis ans Ende des Strandes. Manchmal treffe ich da einige Mädels vom Schildkröten-Camp und wir quatschen ein wenig. Die Hunde sind natürlich happy über die Ausflüge.

Meistens haben wir hier in Costa Rica auch in der Regenzeit noch super Wetter. Dann ist alles perfekt. Am besten ist es, wenn ich es hinbekomme, schon morgens vor 6 Uhr ans Meer zu kommen. Die Atmosphäre bei Sonnenaufgang ist wirklich traumhaft. Erst Laufen, dann schwimmen, dann Kaffee oder Tee trinken.

Aber mal abwarten wie lange ich das ganze durchhalte.

Immer noch joggen am Strand in Costa Rica

Der Strand von Buena Vista in Costa Rica, Guanacaste ist etwa 3 Kilometer lang. Ich habe jetzt so ungefähr eine Ahnung, wann Ebbe und wann Flut ist. Naturgemäß ist es bei Ebbe angenehmer zu laufen als bei Flut, weil einem mehr Strandfläche zur Verfügung steht.

Heute war ich etwa um 9 Uhr da und es war perfekt. Ich laufe im Moment vom Costa Rica Hotel Samara zum Strand, dann mit etwas weniger Kleidung spazieren oder auch laufen bis zum Ende des Strandes. Hier ein wenig entspannen und dann zurücklaufen in der Meeresbriese.

Hier in Esterones de Samara wohnen vielleicht zurzeit etwa 200 Eingeborene und 40 Ausländer und ich frage mich, warum sieht man keinen am Strand? Ist das zu langweilig oder hat man was Besseres zu tun oder was auch immer. Na ja, für mich ist es zumindest immer einer der Höhepunkte des Tages, die Spaziergange, das Joggen am Strand und das Baden und sich dann von den Wellen treiben lassen. Meine beiden Hunde Chico und Benny sind immer dabei. Ein wenig Aufpassen muss man mit den Strömungen in Costa Rica. Etwa 200 Personen ertrinken jährlich im Meer durch gefährlichen Strömungen. Ihr könnt das nachlesen “ Costa Rica, schöne Strände und gefährliche Strömungen„.

Duschen, Kaffee und Müsli 

Im Hotel gibt’s nach dem Duschen dann Kaffee und Müsli mit frischen Früchten. Und um ein wenig Abwechslung da reinzubringen schwinge ich auch manchmal von Liane zu Liane durch die Mangroven über den Krokodilen vom Strand zum Hotel zurück.

Tagsüber bringe ich dann dem Papagei Grunzlaute bei und am Abend werde ich dann wieder an meinem vegetarischem Kochbuch weiter schreiben. Alles klar??

Acht Jahre später wird immer noch gejoggt

Was hat sich seitdem verändert? Jeden Tag bin ich am Meer joggen – nur noch kontinuierlicher. Ich glaube fast, in den letzten Monaten gab es kaum ein Tag, an dem ich nicht war. Manchmal habe ich keine Lust, aber wenn ich dann am Meer bin, steigt meine Stimmung wieder um 2 Sterne.

Jiaogulan Tee und Moringa

Duschen gehe ich auch noch und danach gibt es Jiaogulan Tee aus eigener Anpflanzung naturbelassen. Die frischen Früchten sind geblieben aber anstatt Müsli gibt es Natur-Haferflocken. Dazu Blütenpollen und natürlich Moringa. Später trinke ich dann organischen Kaffee, die ganzen industriell hergestellten Lebensmittel erzeugen bei mir ein aufkräuseln der Nackenhaare.

Moringa, das ist gerade der große Hit in Costa Rica und ich habe auch schon 15 Bäume angepflanzt. Wenn man 3 Samen isst, kann man das Marihuana weglassen und man ist den ganzen Tag voller Power wegen der vielen, guten, natürlichen Inhaltsstoffen.

Organische Speißen bekommt man im Costa Rica Restaurant Samara.

Tiere in Käfigen ist mir ein Graus

Nachdem ich mal versucht habe mit einem kleinen Krokodil spazieren zu gehen, was äußerst daneben ging, habe ich das aufgegeben. Und nachdem ich Jimi Hendrix singen hörte „I heard some of your families, living in cages long ago“ habe ich keine Papageien mehr, denen ich Grunzlaute beibringen kann. Um mich herum in der Natur schwirren ja genug Papageien rum.

Auch die costa-ricanische Regierung hat das erkannt und schon vor Jahren den Zoo in der Hauptstadt geschlossen.

Wer mehr generelle Costa Rica Informationen möchte, schaut mal rein.