Die schönsten Horrornachrichten der Woche

  • Posted on: 30 October 2015
  • By: Tom

Unsere tägliche Wurst führt zu Krebs, in Indonesien brennt es unaufhörlich und manche Teile der Welt werden auf Grund der Erderwärmung bald gar nicht mehr bewohnbar sein.

So klingen die schönsten Horrornachrichten der Kalenderwoche 44 im Jahr 2015. Wir liegen ganz entspannt bei herrlichem Wetter am Pazifiksandstrand von Cosa Rica und ärgern uns auch nicht mehr über die täglichen Katastrophen. Was es mit ihnen genau auf sich hat, trommeln wir von Palme 7 in Costa Rica direkt in die Welt:

1. Wurst ist krebserregend

Wurst statt ZigarettenDass so ein Weißwurstfrühstück vielleicht nicht unbedingt gesünder ist als ein Teller Obst, ist den meisten vermutlich bewusst. Nun aber stuft die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) verschiedenes Fleisch als krebserregend ein.

Auf Grund der vorliegenden Daten, ist sicher, dass verarbeitetes Fleisch wie zum Beispiel Würstchen, Schinken oder Corned Beef Krebs verursachen kann. Bei sogenanntem rotem Fleisch halten sie es für wahrscheinlich. Das gilt beispielsweise auch für das Rinder-Steak aus der Pfanne oder das Schweinekotelett vom Grill. Um weißes Fleisch, also Geflügel, geht es in dem Bericht nicht.

Müssen wir jetzt alle auf Fleisch verzichten und vegetarisch leben? Die Antwort ist klar: nein. Wie immer kommt es auf das richtige Maß an. "Für den Einzelnen ist das Risiko klein, infolge des Fleischkonsums Darmkrebs zu entwickeln", sagt Kurt Straif von der IARC. "Aber das Risiko steigt mit der verzehrten Menge."

2. Indonesien brennt

Faru kämpft gegen BrandIllegale Brandrodung war in Indonesien schon immer ein Problem. Dass dieses Jahr dazu auch noch der Regen aus bleibt, macht die Lage nur noch drastischer. Denn nicht nur die Brände an sich sind gefährlich – Feinstaub verdunkelt den Himmel über Südostasien.

Der PSI-Wert, mit dem die Feinstaubbelastung der Luft gemessen wird, lag zuletzt bei 1700. Ein schockierender Wert, da Messungen über 100 bereits als gesundheitsgefährdend gelten. Vergangenen Samstag wurden katastrophale 2400 erreicht. Atmen ist unter diesen Umständen kaum noch möglich. Dass dieser Zustand seine Opfer fordert, liegt auf der Hand.

Bei PSI Werten um die 2000 liegt die Sicht bei unter einhundert Metern. Somit arbeiten auch die zahlreichen Hilfskräfte unter Lebensgefahr. Mehr als 20.000 Soldaten und Feuerwehrleute kämpfen inzwischen mit internationaler Hilfe einen nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Brände. Dass der Torfboden weiträumig und metertief glüht, macht die Löscharbeiten nahezu unmöglich.

3. Den Golfstaaten steht ein heißes Ende bevor

Wüste wird noch schlimmerWir alle wissen es: der Klimawandel ist real und hat verherende Folgen für uns. Und ist es erschreckend, was für eine düstere Prognose Forscher nun für die Golfstaaten wagen.

Bei ungebremstem Ausstoß von Treibhausgasen werden Sommertemperaturen am Persischen Golf regelmäßig auf Werte von über 60 Grad Celsius steigen werden. Selbst für junge und gesunde Menschen dürfte das unerträglich sein. Beschriebenes Phänomen könnte diesen Teil der Erde bis Ende des Jahrhunderts weitgehend unbewohnbar machen.

Auch in diesem Jahr gab es schon Hitzewellen, die vor allem älteren und kranken Menschen schwer zu schaffen machten. Größtenteils in der Golfregion, aber auch auf der ganzen Welt.

Bei der Provinz Guanacaste in Costa Rica ist beispielsweise sehr auffällig, dass die Regenzeit dieses Jahr auszufallen scheint. In Monaten, in denen es sonst starke Niederschläge gab, hofft man vergeblich auf den von der Natur in der Trockenzeit dringend benötigten Regen. Aber wer weiß, vielleicht regnet es dann ja einfach in der Trockenzeit.

Hier gibt es weitere Infos zu dem Wetter in Costa Rica.

Mit welchen Problemen die Natur in Guanacaste und der ganzen Welt noch zu kämpfen hat, findet man hier.

Kommentare

Bild des Benutzers Lady

Wow, das ist ja der Wahnsinn, was grade auf der Welt los ist. Es geht steil bergab mit uns...

Aber man muss auch differenzieren, was solche Horror Storys angeht: Das mit der Wurst finde ich fast ein bisschen übertrieben. Da kann man bald ja gar nichts mehr essen. Und solange man nicht jeden Tag Fleisch in sich rein schaufelt, sondern bewusst und geregelt ist, dürfte das jetzt nicht so das riesige Problem sein.

Bin mal gespannt, was bald wieder für Horror Nachrichten auf uns zu kommen - sie nehmen ja kein Ende!

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