Weg mit der Chemie, her mit der Natur!

  • Posted on: 14 December 2015
  • By: Jana
Keine Chemie essen, zurück zur Natur!

Bio hier, Öko da, momentan werden wir mit neuen Produkten rund ums Thema Gesundheit und Fitness zugeschüttet. Aber was ist wirklich gut für uns? Hier schon einmal vier Superpflanzen:

  • Ingwer

Ingwer schmeckt nicht nur super in vielen verschiedenen Gerichten oder als Tee, sondern hat auch viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Zingiber officinale, wie die scharfe Knolle im Lateinischen heißt, ist ein echtes Multitalent. Es hilft bei Muskelschmerzen und Rheuma, beugt (Reise-)Übelkeit vor und soll sogar die Übelkeit von Chemotherapie Patienten lindern. Ob die Wurzel Erkältung und Grippe heilt ist nicht erwiesen, aber sicher ist, dass die enthaltenen Scharfstoffe den Körper wärmen. Unter anderem besteht Ingwer aus verschiedenen ätherischen Ölen, Antioxidantien, Scharfstoffen und natürlich Vitaminen. Die Knolle wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet, peppt aber auch heimische Gerichte auf. Zum Beispiel einfach mal in der Gemüsepfanne mitbraten oder Suppen damit verfeinern. Oder als Tee: Einfach ein Stückchen Ingwer (ca. 1 cm) kleinschneiden und mit heißem Wasser übergießen, etwas Zitronensaft hineinpressen und wem das zu scharf bzw. sauer ist, kann mit ein wenig Honig süßen. Tipp: Wenn mit Ingwer gewürzt wird, einfach mal das Salz weglassen, so kann ein gesunder Blutdruck erzielt werden.

  • Kurkuma

Kurkuma ist eine dem Ingwer ähnliche, vor allem in Asien vielverwendete Wurzel und wird bei uns oft auch als Gelbwurz bezeichnet. Die Wirkungsgebiete sind ähnlich wie beim Ingwer: Entzündungshemmend, schmerzlindernd und gut für die Fettverbrennung. Auch bei Magen- und Leberproblemen wird Kurkuma eingesetzt. Außerdem soll das Gewürz Herz-Kreislaufprobleme lindern und den Cholesterinspiegel senken. Das Wurzelgewächs ist ein Hauptbestandteil von Curry und kann ähnlich wie Ingwer in verschiedenen Gemüsegerichten verwendet werden. Neben dem würzigen Geschmack bringt Kurkuma auch eine gelb-orange Farbe ins Essen. Meistens wird das Gewürz in gemahlener Form verwendet. Besonders lecker in Reis- und Linsengerichten. Auch in Tees und Smoothies, genau wie Ingwer, kann das Pulver eingesetzt werden. Zum Beispiel in einem gelben Shake mit Ananas.

  • Knoblauch

Auch diese Knolle, die von vielen wegen des Mundgeruchs am nächsten Tag gemieden wird, steckt voller gesunder Power. Knoblauch reinigt das Blut, entgiftet den Körper und wirkt entzündungshemmend. Knoblauch kann in sehr vielen verschiedenen Gerichten verwendet werden, er passt beinah zu allem: Frisch und kleingehackt im Salatdressing, als Geschmacksgeber in Soßen und Suppen und in vielen Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten kann Knoblauch zum Einsatz kommen. Vorsicht beim Braten, bei zu viel Hitze wird der Knoblauch braun und bitter. Sowieso kommen die Wirkstoffe besser, wenn man den Knoblauch roh verwendet. Ansonsten erst ganz am Ende mitkochen oder –braten. Ein Tipp gegen den Mundgeruch: Frische Petersilie oder Pfefferminze kauen.

  • Moringa

Der „Wunderbaum“ gilt als die vitalstoffreichste Pflanze der Welt und beinah alle Teile des Baumes können verwendet werden. Moringa enthält alles, was der Körper braucht: Zahlreiche Vitamine, pflanzliche Proteine, gesunde Fette, Mineralien und Spurenelemente. Die an Spinat erinnernden Blätter können frisch zum Beispiel als Salat gegessen werden. In Deutschland ist Moringa Pulver erhältlich, das aus den getrockneten Blättern hergestellt wird, da die Pflanze nur in tropischen und subtropischen Regionen wächst. Ein richtiger Fitmacher ist zum Beispiel ein Smoothie mit Moringa Pulver, Spinat, Banane, Apfel, Gurke und Wasser.

  • Hanfsamen

Die gesunden kleinen Samen haben nichts mit Marihuana zu tun und rauchen kann man sie auch nicht. Dafür haben sie eine Menge positiver Auswirkungen auf unseren Körper. Sie enthalten besonders viel Protein und die gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Der Verzehr von Hanfsamen sorgt dafür, dass wir uns fit und energiegeladen fühlen, macht Haut und Haare schöner und erhöht die Fettverbrennung. Außerdem wird durch Hanfsamen der Testosteronspiegel bei Männern erhöht und gut für das Gedächtnis ist die Pflanze auch. Dies sind nur einige der positiven Effekte von Hanfsamen. Die Samen kann man sich zum Beispiel morgens ins Müsli mischen, in Shakes integrieren oder als Topping auf Salate geben. Man kann den Hanf auch in Form von Hanfsamenöl zu sich nehmen. In dem hochwertigen, kaltgepressten Öl bleiben die wertvollen Nährstoffe erhalten und man kann es unter anderem im Salatdressing verwenden.

Leckere und gesunde organische Gerichte gibt es auch im Paraíso del Cocodrilo

Habe noch einen weiteren Blog Bericht über Kaffee doch gar nicht so ungesund wie gedacht geschrieben

 

 

Kommentare

Hola Jana,

vielen Dank für den interessanten und ausführlichen Artikel! Und wieder mal sieht man: weniger ist mehr. Nahrungsergänzungsmittel, Shakes und Ähnliches benötigt der Körper nicht. Es ist einfach die Natur, die uns, sofern wir uns ausgewogen ernähren, mit allen Nährstoffen versorgt.

Weiterhin viel Spaß bei Ausprobieren und gesund Leben!

 

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