Die Schwedin in Hamburg

Steht Veränderung wirklich vor der Tür? Ist JETZT die Zeit des Wandels gekommen? Die Leistung der Erwachsenen ist das sicher nicht, nein die Jugend sorgt nun für Umdenken im Bezug auf Klimaschutz, ihnen allen voran: Greta Thunberg.

Auch Hamburg ist es genug! Sie holen Greta nach Deutschland.

Klimaschutz statt Unterricht

Vor über einen halben Jahr fiel die junge Schwedin in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Statt freitags in die Schule, ging die damals noch 15-Jährige vor den schwedischen Reichstag und demonstrierte für mehr Klimaschutz. Nun sind Monate vergangen, doch vergessen ist die jetzt 16-Jährige noch lange nicht. Mittlerweile ist sie sogar das Gesicht einer internationalen Jugendbewegung, die die ganze Welt erfasst.

Nach Australien und Frankreich, bleibt auch Deutschland nicht zurück. Zum Großteil besteht die Bewegung aus Schülern, auch sie schwänzen, ganz nach dem Vorbild Gretas, freitags die Schule. Statt zum Unterricht gehen sie auf die Straße und demonstrieren gegen die momentane Klima-Politik. Die Erwachsenen spielen nur mit ihrer Zukunft und um wirklich deren Aufmerksamkeit zu erregen, können sie nicht einfach in ihrer Freizeit demonstrieren.
Zu lange haben alle nur weggesehen, jetzt ist es Zeit etwas zu ändern!

Der Schüler-Marsch in Hamburg

Die Schwedin in Hamburg

Und um ein Zeichen zu setzten, holten sich die Schüler in Hamburg Verstärkung: Greta. Die junge Schwedin nahm persönlich an dem Klimastreik teil und hatte auch ihr berühmtes Schild bei sich: „Skolstrejk För Klimatet“, zu deutsch: „Schulstreik fürs Klima“. Bis zu 3000 Leute nahmen teil und marschierten gemeinsam für die Rettung unseres Planeten. Wer hätte am Anfang gedacht, dass eine jugendliche Schwedin solch eine Bewegung in Gang setzen kann. Aber sie tat es. Heute kommt sie sogar extra nach Deutschland, um die Schüler dort zu unterstützen. Es tut sich etwas. Es geht vorwärts: wir alle müssen jetzt nur mitziehen. Bevor es wirklich zu spät ist…


Nachbarschaft rettet Schildkröten!

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Australiens Schüler demonstrieren gegen Klimapolitik

Der Klimawandel bestimmt unser aller Leben, Klimapolitik sollte uns helfen

Laut dem Deutschen Wetterdienst war der diesjährige Sommer der zweitheißeste in Deutschland, seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Nur der Sommer 2003 war noch etwas heißer. Der Meeresspiegel steigt stetig und riesige Eisstücke brechen aus Gletschern heraus. Trotzdem nehmen viele Menschen den Klimawandel immer noch nicht ernst. Schüler in Australien haben jetzt die Nase voll von der Untätigkeit der hiesigen Politiker.

Sie schwänzten die Schule um gegen die Klimapolitik der Regierung zu protestieren. „Make earth cool again“, war nur einer ihrer Slogan. Die Reaktion der Politiker konnte jedoch nicht passender sein. Australiens Premierminister Scott Morrison riet den Schülern lieber in der Schule zu bleiben, anstatt zu demonstrieren. Laut dem Minister für Ressourcen lerne man nichts vom demonstrieren, die Schüler sollten lieber im Unterricht sein, und nicht lernen wie man von Sozialhilfe leben kann.

Tausende Schüler sangen und schrieen in mehr als 20 Städten, darunter Sydney, Melbourne und Perth um ihren Frust über den Mangel an Engagement der Klimapolitik des Landes kundzutun. Ihr Vorbild: die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg. Sie hatte 3 Wochen lang die Schule geschwänzt und vor dem schwedischen Parlament in Stockholm gestreikt um die Regierung, sowie die Bevölkerung auf die mangelnde Aktivität der Klimapolitik aufmerksam zu machen. Die Australischen Politiker forderten lediglich weniger Aktivismus und mehr Unterricht.

 

Auch in anderen Ländern wird demonstriert, so zum Beispiel in Nicaragua.